Aspire Nautilus 2 – Test und Erfahrungsbericht

Nautilus 2 Inhalt 1 | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiOhne Zweifel ist der Aspire Nautilus einer der besten und beliebtesten Verdampfer aller Zeiten – Auch wenn er so seine Macken hatte.

Da nun vor kurzem endlich der lang ersehnte Nachfolger nach einer 6-monatigen Wartezeit (Danke TPD2!) auch in Europa erhältlich ist, habe ich mir das gute Stück gleich mal gegönnt und dampfe ihn nun schon seit ein paar Tagen.

Was so alles dabei ist, wie er performed und wie er sich im Alltag schlägt, möchte ich euch mit diesem Testbericht vermitteln.

Nautilus 2 Verpackung | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiKaum ein Verdampfer war/ist so lange erfolgreich am Markt wie der Aspire Nautilus. Kein Wunder, denn der Geschmack ist wirklich vom Allerfeinsten. Hand auf’s Herz: Ich würde meinen Aspire Nautilus auch heute nach all den Jahren noch dampfen, würde sich nicht immer das Glas des Tanks „festsaugen“, so dass ich zum Befüllen immer eine Zange dabei haben muss.

Ich habe in der Zwischenzeit viele Verdampfer ausgetestet – Auch andere Modelle von Aspire – Bisher konnte den Nautilus jedoch kaum einer wirklich schlagen, was die Weichheit des Dampfes und den Geschmack angeht.

Außerdem erscheinen immer mehr SubOhm Dampfgeräte auf dem Markt – Für klassische Dampfer (oder auch Backendampfer) ist da im Moment nicht viel unterwegs. Um so erfreuter bin ich, nun den Nautilus 2 zum Testen in den Händen zu halten.

Verpackung, Inhalt und erster Eindruck:

Nautilus 2 Inhalt 2 | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDer Aspire Nautilus 2 kommt mit dem Grundgerät samt silbernem DripTip, einem schwarzen Kunststoff-Driptip, einem Ersatz-Glas, einem Satz Ersatzdichtungen, zwei Coils und mit den üblichen Kurzanleitungen sowie Warnhinweisen.

Damit ist das Set immerhin üppiger als bei seinem Vorgänger – Bei dieser Preisklasse ist das allerdings inzwischen durchaus so üblich.

Im Grundgerät ist ein Coil mit 0,7 Ohm vorinstalliert, der sich allerdings nicht wie ein Subohm Coil verhält. Der zweite Coil im Bundle ist ein klassischer 1,8Ohm Coil – Beide aus der neuesten BVC (Bottom Vertical Coil) Bauart.

Das Gerät selbst ist relativ leicht, in meinem Fall aus rostfreiem Edelstahl gefertigt, liegt gut in der Hand und ist – Wie von Aspire gewohnt – auch perfekt verarbeitet.

Das Grundgerät:

Nautilus 2 Totale | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDer Nautilus hatte ja bereits eine eigentümliche Form, die ihn von allen anderen Verdampfern seiner Zeit deutlich unterschied. Diese Tradition wird auch im Nautilus 2 fortgeführt – Die klassische Tube trifft hier auf elegante Rundungen und ein angedeutetes Glockendesign. (Bell Cap). Das Driptip passt dazu perfekt – Lässt sich aber problemlos bei Bedarf durch jedes handelsübliche 510er Driptip ersetzen.

Der Tank fasst 2ml Liquid – Aufgrund des moderaten Verbrauchs des Gerätes ist diese Füllmenge aber okay.

Nautilus 2 Zerlegt | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDie obere Metallhülle wird zum Befüllen des Verdampfers abgeschraubt. Die Base sowie die Cap werden dann durch Gewinde am Coil miteinander verbunden. Die Gewinde sind dieses Mal so geschnitten, dass der Coil bei mir nicht in der Cap hängen bleibt – Man kann das Gerät total einfach ohne Zange aufschrauben und Liquid nachfüllen – Hervorragend!

Um den Pyrex-Glastank zu tauschen muss man schon feste daran ziehen – Man sollte also beim Aufschrauben darauf achten, dass man nicht am Glas schraubt, sondern wirklich an der Cap schraubt und am Airflow-Ring die Base festhält.

Bisher ist mit das Glas noch nicht versehentlich runter geflutscht – Aber Vorsicht ist in der Regel besser als Nachsicht 🙂

Auslaufen, Blubbern oder Siffen habe ich beim Nautilus 2 bisher noch nicht erlebt!

Nautilus 2 Airflow | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDie Airflow lässt sich nahezu stufenlos verstellen – Es gibt hier mehrere Luftlöcher in verschiedenen Größen – Allerdings dreht sich der Ring stufenlos so dass man auch anderthalb Löcher frei lassen kann, was ziemlich praktisch ist.

Bis ist bisher auch noch kein Liquid aus den Luftlöchern gelaufen – Egal ob ich vergessen habe, die Airflow vor dem Öffnen des Tanks zu schließen oder nicht. Das scheint bei diesem Tank also nicht erforderlich zu sein. Ungewöhnlich – Aber ein weiterer Pluspunkt in jedem Fall.

Der Airflow-Ring ist dabei stramm genug, um nicht versehentlich in der Tasche verstellt zu werden.

Nautilus 2 Unten | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDer Standard 510er-Anschluss ist wie bei Aspire üblich minimal gefedert. Der Verdampfer sitzt dabei bündig auf den meisten Akkuträgern.

Auch hier wurde wieder großer Wert auf ein sauberes Gewinde gelegt – Bei Markenverdampfern ist das ja auch eher die Regel. 🙂

Durch die seitliche Airflow lagern sich auch kaum Liquidreste oder Kondenswasser unter dem Verdampfer an, so dass es in der Regel nicht notwendig werden sollte, das Gerät vom Akkuträger zu nehmen.

Die Coils:

Nautilus 2 Coil | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiAspire setzt bei dem Nautilus 2 Tank auf die bewährten BVC Coils. Diese erzeugen einen hervorragenden, weichen Dampf – Nicht zu heiss nicht zu kalt. Dabei halten die Coils außergewöhnlich lange und es gibt nahezu keine Serienstreuung.

Zusätzlich zu den klassischen Widerständen gibt es hier nun noch einen 0,7 Ohm Coil. Der 0,7er ist zwar theoretisch ein Subohm-Coil aber er lässt sich prima „auf Backe dampfen“ ohne dass der Dampf dabei zu heiß wird. Auch mit dem Metallmündstück gibt es da keinesfalls Probleme.

Ich dampfe ihn bei 14 Watt, habe eine hervorragende Dampfentwicklung und einen sehr sauberen, intensiven Geschmack – Auch nach zig Tankfüllungen noch.

Die Watte bleibt lange hell – Auch wenn vorrangig dunkle Liquids gedampft werden.

Fazit:

Nautilus 2 Vaporesso Nano | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiWenn man sich in ein technisches Gerät verlieben könnte, wäre der Aspire Nautilus 2 auf jeden Fall meine heiße Flamme.

Das Gerät besticht durch seine Einfachheit – Bisher hatte ich absolut keine Probleme. Das Nachfüllen klappt ohne Zange, es sifft, blubbert und kokelt nichts und man hat wirklich tolle Dampfentwicklung bei hervorragendem Geschmack.

Ich dampfe ihn auf einem Vaporesso Tarot Nano Akkuträger – Zusammen machen die beiden eine gute Figur und passen in jede Hosentasche. Auch schräg in der Tasche läuft da nichts aus.

Der Liquidverbrauch ist moderat – Man kann den 0,7er Kopf zwar auch auf höheren Werten betreiben doch mit 14 Watt habe ich da meinen Sweet-Spot gefunden in dem er mir am besten schmeckt, ordentlich dampft und dabei weder die Liquidreserven noch die Akkukapazität unnötig belastet.

Für klassische Dampfer / Backendampfer ist dieses Gerät auf jeden Fall empfehlenswert – Auch Besitzer eines Nautilus 1 werden an diesem Stück ihre Freude finden. Hier genießt man den hervorragenden Geschmack des Nautilus 1 – Ohne sich mit dessen Problemen herumschlagen zu müssen.

Mit diesen Worten: Gut Dampf / Vape on!


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