Chinesische Raumstation stürzt ab

Orbit | Quelle: Pixabay.com | Lizenz: CC0 / GemeinfreiNeues aus dem Orbit. Die chinesische Raumstation Tiangong 1 (Himmelspalast) stürzt unkontrolliert auf die Erde zu.

Bereits 2016 hatte die chinesische Weltraumagentur verlauten lassen, dass man die Kontrolle über die Station verloren hatte – Nun jedoch steht es fest: Es gibt keine Möglichkeiten mehr, den drohenden Absturz zu vermeiden.

Tiangong 1 wird also in jedem Fall abstürzen – Und jetzt scheint man auch zu wissen wann.

Vergleicht man die Berechnungen aus China mit denen der U.S. Aerospace so kommt man auf ziemlich ähnliche Ergebnisse. Die Station wird demnach aufgrund des bereits eingetretenen, massiven Höhenverlustes schon sehr bald in Richtung Erde stürzen.

Sie erreicht die obere Atmosphäre wohl bereits zwischen Ende Dezember 2017 und April 2018 – Und dann wird alles recht schnell gehen. Die hohe Reibung wird Tiangong zusätzlich bremsen und ein großer Teil der Station wird beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen.

Unglücklicherweise wird jedoch nicht vollständig verglühen – Vermutlich werden mehrere Bruchstücke mit einem Gewicht von bis zu 100kg auf die Erde stürzen.

Auf dem aktuellen Weltkongress der Astronauten wurde die Gefahr, dass Menschen verletzt werden aber als äusserst gering eingeschätzt. Bei einem solchen Vorfall kann man jedoch niemals sicher sein. Die Raumfahrtbehörden Chinas sowie den USA und Europas werden aber im Gefahrenfall noch rechtzeitig eine Warnung ausgeben. Sollte das passieren, gebe ich das natürlich auch hier auf dem Blog an euch weiter. Man dürfte aber davon ausgehen, dass solche Meldungen auch über die Kastarophen-Reaktionsdienste an die öffentlichen Radio- Fernseh- und Nachrichtenprogramme weitergegeben werden. Wer ganz aktuell sein will, sollte sich ggf. die Smartphone App „NINA“ auf dem Handy installieren.

Diese warnt für den aktuellen Standort immer in Echtzeit vor ggf. auftretenden Gefahrensituationen.

Bis dahin: Keine Panik, sondern entspannt bleiben. Man kann so etwas inzwischen sehr gut berechnen und dann zumindest kurzfristig eine Warnung herausgeben.

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