Das Ende von AIM

Friedhof | Quelle: Pixabay.com | Lizenz: CC0 / GemeinfreiEin Stück Internetgeschichte geht zu ende. 

Am 15. Dezember 2017 wird der AOL Instant Messenger – kurz AIM – nach 20 Jahren geschlossen.

Neben ICQ war AIM für lange Jahre ein sehr erfolgreicher Messenger und bis zuletzt wurden auch direkte Verbindungen zwischen einzelnen Clients unterstützt, so dass Dateien wesentlich schneller übermittelt werden konnten, als bei anderen Diensten.

Die Zeiten in denen man sich im Messenger eingeloggt hat und gleich dutzende, neue Nachrichten erhalten hatte und den gesamten Freundeskreis in einer Buddyliste hatte, sind leider schon länger vorbei. Auch die Zeiten, in denen man mehrere AIM Profile benötigte, weil es ein maximales Limit für Freunde auf der Buddyliste gab.

Traurigerweise wird es auch keine Möglichkeit geben, Buddylisten und dergleichen zu sichern. Es ist auch kein Nachfolgeprodukt für AIM geplant. Alle Daten werden gelöscht.

Wer AIM noch nutzt, sollte sich dringend vor dem 15. Dezember einloggen und eventuelle Bilder, Protokolle und Mediendaten aus der Chathistory abspeichern. Noch am Morgen des 15. Dez. wird es nicht mehr möglich sein, sich bei den Diensten von AIM anzumelden.

Daher schon einmal an dieser Stelle eine Schweigeminute für AIM – Einen der besten Messenger, die es jemals gab.


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2 Gedanken zu “Das Ende von AIM

  1. ja, auch einer der wenigen Messanger bis zuletzt, der direkt Verbindungen bei Dateiübertragungen ermöglichte bis zuletzt, so das keine Daten über die Server des Anbieters liefen. bei Skype war das anfangs auch so, nur seit dem MS das ruder übernommen hat, werden die Daten auf den MS server zwischengespeichert, was oft auch zu starken Geschwindigkeitseinbrüchen führt. Von den datenrechtlichen Bedenken mal ganz abgesehen!

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