Der Supermond kommt

Mond by Pixabay | Lizenz: CC0Am Sonntag, den 27. September 2015 ist es so weit: Erstmals seit 1982 kann man in Europa den Super-Vollmond sehen. Wer also am Sonntag in der Nacht nach oben schaut, braucht nicht in Panik zu verfallen – Es fällt uns keinesfalls der Himmel auf dem Kopf.

Aufgrund der variierenden Entfernung des Mondes zur Erde kommt es alle paar Jahrzehnte zu diesem Schauspiel, welches man im Volksmund allgemein nur den Supermond nennt. Da der nahste Punkt der Mondumlaufbahn an diesem Sonntag zufällig auf den Vollmond fällt, wird man – sofern das Wetter es zulässt – eine wunderbare, hell strahlende Sicht auf einen gigantischen Mond haben können.

Ich wünsche uns allen auf jeden Fall viel Glück mit dem Wetter. Ihr solltet euch das Event unbedingt eintragen, denn das nächste Mal passiert das erst wieder im Jahr 2033.

„Angular Parameters of Elliptical Orbit“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Angular_Parameters_of_Elliptical_Orbit.png#/media/File:Angular_Parameters_of_Elliptical_Orbit.pngBeim Mond unterscheiden sich die beiden Entfernungen um über 13 Prozent, weil die Mondbahn eine deutlich elliptische Form hat (Exzentrizität 0,055). Fallen Vollmond und Perigäum (Erdnähe) zusammen, wird wegen der scheinbaren Größenzunahme umgangssprachlich vom Supermond gesprochen. Die große Halbachse der Bahn misst 384.405 km, die Erdentfernung variiert hingegen zwischen (im Durchschnitt) 356.410 und 406.740 km im Rhythmus des anomalistischen Monats. Im Bild die Bahn eines Körpers (A), der die Erde (B) auf einer elliptischen Umlaufbahn umkreist.
F: Erdnähe (Perigäum)
H: Erdferne (Apogäum)
(Quelle: Wikipedia)

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