Deutschlands Pläne im Weltraum

Vollmond | Quelle: Pixabay.com | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDie NASA hat erst neulich wieder neue Entdeckungen verkündet – Wieder hat man mit Hilfe des Weltraumteleskops „Kepler“ zehn neue Planeten gefunden, die genau die richtige Größe sowie den richtigen Abstand zu ihren Sonnen haben um Leben beherbergen zu können. Somit sind inzwischen 219 Kandidaten bekannt und man steht immer noch erst am Anfang.

Aber auch aus Deutschland gibt es Neuigkeiten in Sachen Weltraumforschung. Und die sind sogar recht erstaunlich.

Das private Startup „Part Time Scientists“ aus Berlin plant die Landung von zwei Rovern auf dem Mond. Im Sommer 2018 geht es los. Die beiden ferngesteuerten Rover sind in Zusammenarbeit mit der europäischen Raumfahrtbehörde ESA sowie dem US-Amerikanischen Pendant NASA und Audi entwickelt worden. Als Transportmittel wird ein Raumschiff namens „Alina“ verwendet, welches ebenfalls mit der Hilfe von ESA und NASA entwickelt wurde – Da steckt dann übrigens noch Airbus mit drin.

Das Raumschiff wird – wenn alles gut geht – in der Nähe der Landestelle von Apollo 17 auf der Mondoberfläche landen und dann die beiden Rover aussetzen. Anschließend sollen neben einer Reihe anderer, wissenschaftlicher Experimente die Überbleibsel der früheren NASA-Missionen untersucht werden.

Dabei soll vor allem festgestellt werden, wie sich die Materialien der vor gut 45 Jahren abgeschlossenen Mission in den extremen Bedingungen auf der Mondoberfläche gehalten haben. (Beispielsweise steht noch ein Rover der NASA da oben rum).

Als Kommunikationsmittel auf dem Mond zwischen den Rovern und dem Mutterschiff soll dabei ein Mobilfunknetz dienen, welches von Vodafone errichtet wird. Per LTE im ersten extraterrestrischen Mobilfunknetz der Geschichte kann dann extrem energieeffizient kommuniziert werden.

Die Informationen aus den Zustands-Untersuchungen sollen dann genutzt werden, um passende Materialien für den 2. Teil der Mission zu wählen – Der Errichtung eines Dorfes auf dem Mond. Für die Errichtung einer Mondbasis gibt es dabei schon zahlreiche Pläne und – was noch wichtiger ist – die Zustimmung des ESA-Ministerrates.

Der erste Teil der Mission wird mit Hilfe einer Trägerrakete von SpaceX in den Weltraum gebracht – Die Rakete ist auch bereits fest gebucht, die Mission ist also keinesfalls ein fiktiver Wunschtraum, sondern wird in jedem Fall stattfinden.

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