Die DSGVO…. Nervt nur noch!

Security | Quelle: Pixabay.com | Lizenz: CC0 / GemeinfreiNein, das hier ist kein verspäteter Beitrag zum allseits beliebten Datenschutz-Märchen 2018. Hier geht es wirklich noch einmal um das spannende Thema DSGVO – Und dessen Spätfolgen im täglichen Leben.

Die Panik war ja groß – Kaum einer hatte den Text wirklich komplett gelesen, noch weniger hatten den Text verstanden und letztlich blieb es mal wieder an den Juristen hängen, das Dokument so zu entschlüsseln, dass die Mehrheit der Netzgemeinde endlich wusste, was genau für die jeweiligen Websites umzusetzen ist und was nicht.

Und eine Sache nervt dabei besonders…

Was kaum jemand wusste: Website-Betreiber waren schon lange vor der DSGVO dazu angehalten, einen sogenannten „Cookie-Disclaimer“ auf ihren Sites einzubauen. Also einen kleinen Hinweis darauf, dass die Website Cookies schreibt und wofür diese nun genau genutzt werden. Meistens Tracking und Werbung. Uhhh- Tracking! Böse!

Seit die DSGVO in Kraft getreten ist, übertreiben aber alle maßlos! Gigantische Popups, riesige Felder, aufdringliche Plakate auf den Startseiten sind inzwischen keine Besonderheit mehr.

So surft man gemütlich vor sich hin, möchte etwas recherchieren und ruft dafür Websites auf, auf denen man logischerweise vorher noch nicht gewesen ist. Und was passiert? Cookies Cookies Cookies! Stimmen Sie zu! Sie müssen zustimmen! Hier, Cookies! Unsere Datenschutzbestimmungen! Zustimmen, zustimmen!

Gefühlte tausende Male am Tag.

Es nervt einfach nur noch! Und was bringt das? Spätestens nach der 500. uniformen, von Online-Generatoren erstellten Datenschutz- und Cookie Information liest das doch niemand mehr oder? Von mir aus könnte da auch ein Kaufvertrag für alte, kaputte Waschmaschinen drin stehen – Würde eh keiner lesen.

Ist das nicht eher kontraproduktiv? Warum nicht ein kleines Zeichen in der Ecke der Site mit nem internationalen Cookie-Symbol. Zur Info dass die Seite Tracking und Werbung einsetzt. Dann vllt in grün oder so. Und wenn man noch mehr mit den Cookies macht, dann in gelb oder rot. Wen’s interessiert kann dann immer noch drauf klicken. 

Also so eine Art Cookie-Ampel. Wär doch mal was.

Aber bitte, liebe EU: Schafft diesen Hinweis-Zwang ab! Das bringt es nicht. Danke vorab. Und bis dahin: Fleissig zustimmen!

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