Die Evolution der Galaxien

Universe | Lizenz: CC0 / GemeinfreiEdwin Hubble, der berühmte Astronom nach dem auch das Weltraumteleskop benannt wurde hat seinerzeit Klassifizierungen für Galaxien anhand deren Formen erstellt.

Darüber hinaus hat das 2dF Galaxy Redshift Survey Team eine Karte von rund 220.000 Galaxien erstellt anhand derer man eindrucksvoll sehen kann, dass das Universum eine Art Faserstruktur zu haben scheint, ähnlich denen der Nervenverbindungen in den Zellen lebender Wesen.

Über diese Ähnlichkeiten habe ich auch vor einer Weile in meinem Beitrag „Das Große Ganze“ geschrieben – Ich finde das aber immer wieder erwähnenswert.

Folgend möchte ich euch noch die neue Informationsgrafik inklusive der Galaxienkarte und dem Chart für die Klassifizierungen zeigen.

Diese gibt es hier von SPACE.COM

Infographic: How types of galaxies are identified.

Source SPACE.com: All about our solar system, outer space and exploration.

Galaxien | Credit NASA | Lizenz: GemeinfreiDabei werden selbst weit entfernte Galaxien erfasst und klassifiziert. Anhand der Rotverschiebung sich entfernender Objekte ist es zudem möglich, die ungefähre Entfernung zu bestimmen.

Es gibt darüber hinaus aber auch noch Variationen in der Form. Zu den neun Galaxien hier im Bild gibt es auch detaillierte Informationen in diesem Beitrag.

Wie man sieht, variieren die Galaxien von ihrer Form etwa so wie Schneeflocken. Das organische Wachstum scheint aber auch hier eine große Rolle zu spielen.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sehr unser Universum einem lebenden Wesen gleicht. Man könnte also unsere Galaxie mit einer Nervenzelle vergleichen und unser Universum mit einem Organ. Man sollte unbedingt weiter in diese Richtung forschen.

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