Die Wetter-Aussichten für 2015

Wolken - GemeinfreiNatürlich kann ich euch jetzt noch nicht sagen, wie das Wetter im Jahr 2015 werden wird. Das wird so schnell auch niemand anderes können. Oder?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) führt ab Januar 2015 ein neues System zur verbesserten Vorhersage des Wetters ein.

Dabei kommt von Ende Januar 2015 an ein neues Computermodell namens „Icon“ zum Einsatz. Aus den verfügbaren Satellitendaten wird anhand dieses Modells die wahrscheinliche, zu erwartende Wetterentwicklung berechnet. Das Modell wurde gemeinsam mit den Wissenschaftlern des Fachbereiches Meteorologie des Max-Planck-Institutes in Hamburg entwickelt – Alle bisherigen Tests sind wesentlich besser verlaufen als die Wissenschaftler erwartet haben.

Derzeit hat man gegenüber der aktuellen Vorhersagemodelle bereits einen „Vorsprung“ von einem halben Tag – Das ist in diesem Bereich schon gewaltig, da die verschiedenen Faktoren von denen die Wetterentwicklung auf unserem Planeten abhängen in unglaublich komplexen Wechselwirkungen zueinander stehen.

Bereits jetzt müssen Supercomputer für die Berechnung solcher Daten eingesetzt werden – Doch in Zukunft möchte man das System sogar so weit verbessern, dass selbst Jahreszeiten präzise vorhergesagt werden können.

Weitere Informationen zu dem Thema findet Ihr in einem ausführlichen Artikel der FAZ:
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2 Gedanken zu “Die Wetter-Aussichten für 2015

  1. „Doch in Zukunft möchte man das System sogar so weit verbessern, dass selbst Jahreszeiten präzise vorhergesagt werden können.“

    Meine Vorhersage für 6Monate: es wird allmählich wärmer! Und dafür hab ich nicht mal ein Taschenrechner gebraucht.

    Ich denke, dass die Erweiterung des Vorhersagezeitraums nicht so wichtig ist. Eine Verbesserung der Treffsicherheit und vor Allem eine höhere Flächenauflösung sind erstmal wichtig. Aktuell rechnen die Modelle (meines Wissens) mit 12km Raster. Das ist für das lokale Wetter viel zu grob.

  2. 12km? Hm..

    Also laut dem Text auf der FAZ sieht das aktuell so aus:
    „Derzeit liegt die Größe seiner drei Millionen Maschen bei 13 Kilometern, wobei sich 90 Gitterstockwerke bis in 75 Kilometer Höhe stapeln. „Für ein Globalmodell dieses Typs ist das derzeit Weltrekord“, sagt der DWD-Pressesprecher Uwe Kirsche. „

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