Digital Umbrella – Der intelligente Regenschirm

Der intelligente Regenschirm - Idee & Bild Creative Commons - guender.netIch bin genervt von Regen und Sturm sowie der Tatsache, dass ein Regenschirm bei steigenden Windgeschwindigkeiten immer nutzloser bzw. unhandlicher wird. Deswegen hier eine Idee um das Problem zu lösen – Der intelligente Regenschirm.

An alle Techniker, Bastler, Patent-Mopser sowie die Clone-Maffia: Wenn ihr das Ding klaut, baut und damit Millionen verdient, so schickt mir bitte einfach ein paar davon zu. Meine Adresse steht im Impressum. Und wer mich beteiligt kann eventuell auch noch von anderen Ideen profitieren, die mir im Kopf rumgeistern.

Wer kennt das nicht? Der Wind ist so stark und wechselhaft, dass man den Regenschirm ständig hin und her drehen muss um ihn gegen den Wind zu halten. Oftmals sogar so tief, dass man nicht einmal mehr die Straße vor einem richtig sehen kann. Da muss man den Schirm dann alle paar Sekunden anheben und bekommt den geballten Schwall Nieselregen und Wind ins Gesicht. Dabei lässt sich das mit der heutigen Technik durch nur wenig Aufwand alles lösen.

Konzept des intelligenten Regenschirmes - Creative Commons by guender.netDas Material des Schirmes muss zunächst mehrschichtig sein. Die oberste und unterste Schicht müssen dazu absolut wasserdicht sein. In der Mitte webt man anschließend kleine oLED Displays in mindestens 2 Schirmsegmente ein. Diese werden anschließend mit einer Reihe von Geräten im Schirmstock verbunden.

Ganz oben auf dem Schirm soll ein kleines Gyroskop sitzen. Dieses richtet eine oberhalb des Gyroskops angebrachte Kamera je nach Neigungswinkel des Schirmes automatisch so aus, dass die Kamera das Bild des Benutzers in Laufrichtung erfasst.

Dieses Bild wird anschließend auf das erste, größere LED-Display im Schirm projiziert – Somit kann der Benutzer im Schirm selber immer sehen, wohin er sich bewegt. Wichtig ist, die Kamera mit einem Restlichtverstärker auszustatten, der dem Träger auch bei Nacht eine optimale Sicht der Dinge ermöglicht.

Unterhalb des Kameramoduls kann man nun eine Reihe Sensoren unterbringen – ähnlich denen die man aus kleinen handlichen Wetterstationen für Zuhause kennt. Diese messen die Regenstärke, Windgeschwindigkeit und die Windrichtung. Auf dem primären Display kann man nun – basierend auf diesen Daten – eine Anzeige unterbringen, auf der man die Windrichtung erkennen kann. So kann man den Schirm korrekt ausrichten.

Alternativ kann man dazu später auch noch ein Gelenk oben an der Verbindung zwischen Speichen und Stock anbringen, welches den Schirm vollautomatisch korrekt ausrichtet. Da müsste noch geprüft werden, wie viel zusätzliche Energie dafür erforderlich wäre und wie sicher ein automatisches Gelenk für den Schirmträger ist.

Neben dem kleinen Modul zur Datenverarbeitung in dem alle Sensoren- und Bilddaten auflaufen könnte man zudem noch ein Bluetooth-Modul unterbringen, welches es dem Schirm ermöglicht mit einem in der Nähe befindlichen Smartphone zu kommunizieren. Über diese Verbindung könnten dann beispielsweise aktuelle Wetterinformationen für den jeweiligen Standort heruntergeladen und auf einem 2. Display dargestellt werden. So wäre es beispielsweise möglich, dem Träger die neuesten Updates vom deutschen Wetterdienst oder der Unwetterzentrale zu zeigen. Es wäre also möglich, den Besitzer des Schirmes vor anstehenden Gefahren zu warnen.

Unten im Schirmgriff würde ich einen auswechselbaren Akku für die ganze Technik platzieren. Verwendet werden könnte beispielsweise ein Akku der Bauart „18650“ mit 3400mAh – Diese Hochleistungsakkus werden beispielsweise in diversen Akkuträgern von e-Zigaretten verwendet. Sie sind relativ kostengünstig und haben mehr Kapazität als die meisten aktuellen Handy-Akkus.

Also dann ihr Tüftler – Baut mir sowas 🙂
Und denkt immer daran – Auch wenn ich das öffentlich für alle hier geschrieben und kein Patent darauf habe: Ihr könnt das zwar klauen aber wenn ihr mich beteiligt, habt ihr nicht nur eine sondern gleich mehrere tolle Ideen. Davon habe ich nämlich noch ein paar 🙂

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