Eine bessere Welt – Die Weltlandbrücke

Weltkarte | Quelle: Pixabay.com | Lizenz: CC0 / GemeinfreiGlaubt man einigen Fachleuten, so steht die aktuelle, kapitalistisch globalisierte Weltordnung vor dem Kollaps. Nur durch regelmäßige Finanzspritzen der großen Geldhäuser wird das veraltete und marode Finanzsystem am Leben erhalten. Die Kosten dafür werden auf die Bürger der Welt abgewälzt.

Geld ansparen ist inzwischen so gut wie nicht mehr möglich, wer Rücklagen schafft wird in Form von Negativzinsen und Bearbeitungsgebühren dafür regelrecht bestraft. Währenddessen klafft ein immer größer werdender Abgrund zwischen Arm und Reich. Letzten Nachrichtenmeldungen zufolge, besitzen 85 superreiche Menschen so viel Geld, wie die halbe Welt überhaupt wert ist. Währenddessen werden öffentliche Dienste zusammengespart, Infrastrukturen zerfallen und darüber hinaus gibt es Krieg und Hunger.

In Ländern der dritten Welt gibt es größtenteils noch nicht einmal Infrastruktur, so dass die Menschen der Macht der Natur hilflos ausgeliefert sind.

Man muss also weder ein Mathegenie noch ein Geostratege sein um zu verstehen, dass da etwas nicht stimmen kann – Und vor allem, dass es so auch nicht weiter gehen kann. Aber es gibt noch Hoffnung – Wir stehen unmittelbar vor einem Paradigmenwechsel. Und wenn wir die Chance ergreifen, könnte ein neues, goldenes Zeitalter der Menschheit eingeleitet werden.

Funktionieren soll das Ganze über die Methode „Frieden durch Entwicklung“. Ein internationales Konsortium rund um das Schiller Institute mahnt dazu, umgehend folgende Maßnahmen zu ergreifen:

1.) Einführung eines Trennbankensystems nach „Glass-Steagall“

Durch das von US-Präsident Franklin D. Roosevelt unterzeichnete Bankengesetz von 1933, meist Glass-Steagall-Gesetz genannt, konnte die US-Regierung damals die wucherische Macht der Wall Street-Banken zerschlagen und eine stabile Grundlage für eine souveräne Wirtschaftspolitik legen. Erst dann war es möglich, den Wiederaufbau der durch die Große Depression zerüttete Gesellschaft in Gang zu setzen. Das Gesetz teilte die Geschäftsbanken (Spareinlagen, usw.) von dem Investmentbereich ab, um so die traditionellen und produktiven Bankenfunktionen u.a. vor Spekulation zu schützen.
Quelle: BüSo

2.) Wiederaufbau der Seidenstraße

Gemeinsam mit China und Russland kann es der EU gelingen, die uralte Seidenstraße zu neuem Leben zu erwecken. Dadurch werden Infrastruktur, Bildung und soziale Stabilität in allen teilnehmenden Nationen gefördert. Durch den Aufbau dieser Handelsroute können ebenfalls Länder der heutigen dritten Welt profitieren.

3.) Der nächste Schritt: Aufbau einer Welt-Landbrücke

Infrastrukturprogramme überall auf der Welt, die brachliegende Flächen wieder Urbar machen sollen. Denn: Es hilft nicht nur, irgendwohin Geld zu spenden oder Gebäude irgendwo hinzustellen. Langfristige Entwicklung bedeutet internationale Partnerschaft. Das schließt auch die heute verarmten Nationen mit ein. Durch nachhaltige Entwicklung können nicht nur Armut und Hunger beseitigt werden sondern auch rassistische Tendenzen auf der Welt im Keim erstickt werden.

Was nach unrealistischen und unglaublich komplexen Aufgaben klingt, liegt eigentlich in greifbarer Nähe. Ähnliche Projekte laufen nun auch bereits in den USA an. Der folgende Dokufilm erklärt sehr anschaulich, wie das Ganze funktionieren soll. Schaut ihn euch auf jeden Fall einmal an. Weitere Dokus werden noch folgen, also speichert euch auch gerne mal die Playlist ab. 🙂

Playlist der bisher geteilten Dokumentarfilme in sinnvoller Reihenfolge:

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