Eine Lösung für das CO2 Problem?

Gestein | Quelle: Pixabay.com | Lizenz: CC0 / GemeinfreiKohlenstoffdioxid kurz CO2 ist ja laut einhelliger Meinung Hauptverursacher des Klimawandels.  Auch, wenn ich nach wie vor der Meinung bin, dass der Klimawandel ein zyklisches Phänomen ist und wir diesen nur beschleunigen, so kann es natürlich niemals schaden, wenn man etwas gegen das Treibhausgas CO2 tun könnte.

Da es in absehbarer Zeit allerdings wohl nicht passieren wird, dass wir umweltfreundlichere Systeme in Industrie und Technik einsetzen können – sei es aus wirtschaftlichen oder aus entwicklungstechnischen Gründen – haben sich Forscher von der Columbia University in New York jetzt etwas Anderes einfallen lassen.

Man konnte bereits in einem Anfang 2012 begonnen Pilotprojekt, das entweichende CO2 eines Kraftwerkes auffangen und dieses anschließend in Wasser aufgelöst. Das entstandene Gemisch wurde anschließend in Basaltgesteinebenen im Boden gepumpt. In nur zwei Jahren kam es dann zu einer chemischen Reaktion, welche das CO2 mineralisieren lies. Somit gibt es auch keinerlei Gefahr eines Austretens mehr und das CO2 kann so dauerhaft im Boden gelagert werden. Und das Ganze ohne nennenswerte Schäden für die Umwelt und ohne den Zusatz von toxischen Lösungen. Alles was man braucht sind CO2 und Basaltgestein. Und von beidem gibt es auf der Erde reichlich.

Damit wurde eine neue, einfache und sehr wirtschaftliche Methode gefunden, CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen und die Belastung durch große Fabrikanlagen zu minimieren.

Weitere Informationen könnt ihr in englischer Sprache über die Webseite des Science-Magazins einholen.

Und wieder einmal beweist sich, dass Erfindergeist und wissenschaftlicher Einfallsreichtum der Menschen in Notlagen die besten Ergebnisse hervorbringen. Vielen Dank an das Team um Juerg Matter für diese Forschung. Diese wird sicherlich einen signifikanten Beitrag leisten, um künftigen Generationen ein gesundes Leben auf der Erde zu bieten.

2 Gedanken zu “Eine Lösung für das CO2 Problem?

    • Das Basaltgestein zeigt anschließend weiße Karbonatadern. Das CO2 ist anschließend also offenbar im Basalt gebunden.

      Allerdings ist der Wasserverbrauch für dieses Verfahren derzeit leider noch exorbitant hoch.

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