Einmal Frieden bitte

Colorful Volkswagen T2Ich dachte mir es wäre auch einmal die Zeit für gute Nachrichten gekommen, daher hier ein Gedankengang:

Uneingeschränkter Waffenstillstand zwischen Israel und den Palästinensern, ernsthafte Gespräche zwischen Russland und der Ukraine in Minsk – In diesen Tagen bewegt sich endlich etwas in zwei der größten Krisensituationen auf dem Planeten.

Das gibt doch Anlass zur Hoffnung.

Im Gazastreifen sind in der Nacht tausende Menschen auf der Straße gewesen und haben gefeiert – Selbst Feuerwerk gab es und die Kinder hoffen nun in ein friedliches, neues Schuljahr starten zu können – Ohne die ständige Angst vor der Bedrohung von oben.

Zeitgleich verhandeln Putin und Poroschenko über die Krise in der Ost-Ukraine. Putin möchte den Friedensplan von Poroschenko unterstützen und damit gibt es auch in diesem Konflikt erstmals Lichtblicke.

Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg bei der Sicherung des Friedens und hoffe, dass noch vor dem Winter die Stabilität in den betroffenen Regionen wiederhergestellt werden kann, und die Menschen endlich wieder in Frieden leben können.

Es ist an der Zeit, dass die Menschen auf der Erde sich als ein Volk begreifen und dass Politik, kapitalistische Kräfte sowie Religion keinen Anlass für weitere Konflikte geben. Dazu sind gegenseitiges Verständnis und Respekt ebenso wichtig wie die Offenheit zu anderen, neuen Dingen. Ebenso ist es Zeit, sich endlich mal an einen Tisch zu setzen und ein gemeinsames, geordnetes Zivilisationsprojekt zu beginnen.

Unsere Kinder sollen in einer besseren Welt aufwachsen – In einer Welt, in der die Menschheit einen Zivilisationsvertrag unterzeichnet und gleiches Recht für alle Menschen gilt – weltweit. Dieses Recht muss von internationalen Polizeikräften durchgesetzt werden, die unter direkter Aufsicht der Vollversammlung aller Staaten des Planeten stehen und global handeln dürfen.

Gleichzeitig dürfen weder Kapitalismus noch Religion Einfluss auf unsere Politik  haben – und umgekehrt ebenso wenig. Wichtig dabei ist nur, dass sich alle „Parteien“ (wenn man es so nennen mag) uneingeschränkt dem neuen, globalen Grundgesetz verpflichtet fühlen.

So könnten Völker zusammenwachsen, neue Unionen und Märkte entstehen und auch nur so kann es eine echte, nachhaltige Globalisierung geben. Wie das alte Sprichwort schon sagt: „Nur gemeinsam sind wir stark“.

Und nur gemeinsam können wir die Probleme unserer Zeit angehen. Es ist nicht mehr möglich, dass bei einer solch komplexen Palette an Herausforderungen wie jener, der wir uns aktuell gegenübersehen ein einzelner Staat oder eine einzelne Gruppe federführend wirken. Ebenso sind die Zeiten einer einzelnen Supermacht vorbei.

Komplexe Lösungen erfordern globale Maßnahmen und dazu müssen alle mit einbezogen werden – Sei es Russland, der Irak, Israel, Palästina oder China. Die Zeit des einseitigen Denkens ist vorbei.

Ich möchte heute mit einem Zitat aus einer meiner Lieblingsserien aus Zeiten meiner Kindheit schließen:
„Lasst uns die Kräfte vereinen!“

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Beitragsbild: Dennis Wong, „Colorful Volkswagen T2“, CC-Lizenz (BY 2.0)
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de
Das Bild stammt aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de

3 Gedanken zu “Einmal Frieden bitte

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