Energiewende – Die neuen Stromautobahnen

Kabel | Quelle: Pixabay.com | Lizenz: CC0 / GemeinfreiLange zeit schien es nun für die deutsche Energiewende schlecht auszusehen: Windräder stehen still und Solarparks arbeiten nur mit dem Bruchteil der möglichen Leistung. Warum? Weil einfach zu viel Strom produziert wird, der nicht in die Regionen gebracht werden kann, in denen er benötigt wird.

Es fehlen einfach die großen Stromtrassen. Doch genau die haben immer wieder für heiße Diskussionen gesorgt. Vor allem Bayern stellt sich quer – Schließlich möchte man nicht, dass die malerischen Landschaften durch Stahltürme mit Kabeln verschandelt werden. Kann ich verstehen – Dann muss eben eine andere Lösung her.

Diese scheint nun gefunden und beschlossene Sache zu sein. Aber es wird teuer.

Und zwar richtig teuer. Man möchte nun anstelle klassischer Überland-Hochspannungsleitungen auf unterirdische Erdkabel zurück greifen. Das Ganze soll dann noch mal drei bis acht Milliarden Euro extra kosten und bis zum Jahr 2025 fertig sein.

Aber das ist definitiv eine vernünftige Investition, zumal ich der Meinung bin, dass schon genug knisternde Hochspannungskabel über unseren Köpfen baumeln. Schade dennoch, dass die Kosten wieder einmal auf die Verbraucher abgewälzt werden sollen. Aber man kann schließlich nicht alles haben. Immerhin Seehofer ist fröhlich – Denn Bayern bleibt so schön wie es ist.

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