Finger weg von rezeptfreien Erkältungsmedikamenten

Skull & Crossbones Bild released über WIKIPEDIA. Lizenz: Public Domain
Skull & Crossbones
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Ich habe eben besorgniserregende Nachrichten im Medizin- und Gesundheitsteil vom Spiegel gelesen.

Es geht um rezeptfreie Erkältungsmedikamente, die es teilweise auch für Kinder gibt. Im Beispiel bei Spiegel Online wurde einem zweijährigen Mädchen morgens und abends jeweils ein Zäpfchen gegeben, da die Kleine stark erkältet war. Kurz danach war sie tot.

Wie kann sowas sein?

Es wurden Antihistaminika in den Medikamenten verarbeitet – Mittel, die ursprünglich für die Linderung von Beschwerden bei Allergien erfunden wurden. Diese lindern aber auch Hustenbeschwerden und wirken beruhigend. Dummerweise können Sie aber auch die Atmung von Kleinkindern beeinflussen.

Die Ärztekammer warnt davor schon länger und erwartet noch weitere Todesfälle. Wie kann es nur zu solch fahrlässigem Verhalten kommen – Und das in Deutschland? Und den Pharmaunternehmen dürfte das durchaus bekannt sein.

Auch Kombi Präparate haben es in sich!

Das war aber leider noch nicht alles. Ebenfalls wird vor Kombi-Präparaten gewarnt, also sowas wie Wick Medinait, Aspirin Complex und Grippostad C. Diese können selbst bei Erwachsenen unangenehme Begleiterscheinungen auslösen. Hier wird dringend empfohlen, zu Einzelwirkstoffen wie Ibuprofen oder Paracetamol zu greifen – Wenn es denn unbedingt erforderlich ist.

Am Besten lest ihr euch die beiden Artikel aber selber durch:

Antihistaminika: Lebensgefahr durch Kinder-Hustensaft

Erkältung: Stiftung Warentest rät von Kombipräparaten ab

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