Kommt bald die Sprit-Revolution?

Tanken | Quelle: Pixabay.com | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDie Suche nach dem Treibstoff der Zukunft ist in vollem Gange. Doch bisher wollen die Alternativen zu klassischen, fossilen Brennstoffen irgendwie nicht so richtig „zünden“.

Elektroautos sind teuer – Die Batterien haben lange Ladezeiten und wenig Reichweite. Wasserstoff wiederum ist zu gefährlich für den Straßenverkehr. Und die Infrastruktur gibt es auch nicht.

Was tun wir also, um endlich unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden und die Umwelt nicht allzusehr zu belasten?

Der Durchbruch könnte Forschen aus den USA nun gelungen zu sein – Rein zufällig.

Und zwar wurde durch Zufall ein extrem effizienter Katalysator entdeckt mit dem man ohne großen Aufwand Kohlendioxid (CO2) in Ethanol umzuwandeln. Daraus lässt sich dann Benzin für unsere Fahrzeuge raffinieren. 

Nötig sind dazu Kupfer- und Kohlenstoffpartikel. So ist es also denkbar, dass Fahrzeuge, Industrieanlagen und Co. demnächst das CO2 aus den Abgasen auffangen werden. Zusätzlich können große Filteranlagen bereits in der Atmosphäre befindliches CO2 aufsammeln. Aus dem gesammelten CO2 wird dann wiederum neuer Treibstoff hergestellt. 

Wir könnten also mit nur kleinen Umbauten mit unseren aktuellen Motoren weiterarbeiten – Und das klimaneutral. Damit können also bereits bestehende Technologien effizient genutzt werden und gleichzeitig dem Klimawandel Einhalt geboten werden. 

Für die Endbenutzer würde zudem der angenehme Nebeneffekt auftreten, dass man pro Liter nur noch etwa einen Euro an der Tankstelle berappen müsste – Abhängig natürlich von der Besteuerung.

Diese Technologie ist übrigens schon seit 1925 bekannt und nennt sich Fischer-Tropsch-Synthese. Bisher konnte diese Technik jedoch nicht effizient genug angewendet werden – Doch dieses Problem haben die Forscher nun beseitigt.


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4 Gedanken zu “Kommt bald die Sprit-Revolution?”

  1. Wo hast du denn her, dass Wasserstoff zu gefährlich für den Straßenverkehr zu gefährlich sein soll?

    So schön das auch wäre vorhandene Technologie weiter nutzen zu können, wir können uns das einfach energetisch nicht leisten. Mit Wasserstoff kommen wir auf nen Gesamtwirkungsgrad von Wassetstoff->Strom-> Antrieb). Künstliche Kratstoffe kommen vllt sogar nur auf die Hälfte (Strom->Ethanol->Antrieb).
    Wenn wir mal genug erneuerbare Energie im Netz haben und absolut nicht mehr wissen wohin damit, dann können wir sowas mal groß angehen. Bis dahin sind Forschungsgelder mMn aber trotzdem gut angelegt, damit die Technik soweit ist, wenn sie gebraucht wird.

    • Hey Kada,

      man hört ja immer wieder mal, dass im Falle eines Verkehrsunfalles die Wasserstoffdruckbehälter brechen können und es dann zu einer Verpuffung kommen kann bis hin zu Explosionen. Ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren.

  2. Wasserstofftanks sind dermaßen robust, ich glaub nur ein Castor-Behälter hält mehr aus.
    Die Dinger sind so konstruiert, dass sie im Ernstfall (kann passieren, wenn z.B. ein LKW einen PKW an einer Betonwand zermatscht) höchstens einen Riss bilden, durch den der Wasserstoff dann langsam entweichen kann. Wird er entzündet gibt es entsprechend eine Flamme, die ist aber nicht riesig. Flüssiger Kraftstoff würde da schon lange brennen.
    Im unwahrscheinlichen Fall, dass So ein Tank doch mal brechen sollte, entläd sich der Druck, der je nach Technologie und Füllstand bis 350 oder 700bar hoch sein kann, entsprechend schlagartig. Das rumst dann schon ordentlich, explodiert aber nicht.
    Wasserstoff kann überhaupt nicht explodieren! Es fehlt einfach der Sauerstoff. Nur am Rand der Gasblase, wo es mit Sauerstoff aus der Luft in Kontakt kommt, brennt es. Das bekanntestes Beispiel ist der Absturz der Hindenburg: einfach nur abgebrannt, allerdings eine riesige Menge. Weit mehr als in einem Auto.
    Was gern angeführt wird ist, dass in einer geschlossenen Garage sich ja austretender Wasserstoff sammeln könnte und ein explosionsfähiges Gemisch entsteht. Grundsätzlich ist so ein Fall theoretisch denkbar. Drucktanks haben ein Überdruckventil durch das Wasserstoff abblasen kann, allerdings nur bei Überdruck. Wo soll der denn herkommen? Nur bei Flüssigtanks wird eine gewisse Freisetzung=Verdunstung genutzt um den Tank kalt zu halten. Diese Technoligie wird aber in Fahrzeugen praktisch nicht eingesetzt, weil dich Dichte von gasförmigem Wasserstoff bei 700bar etwa gleich der von flüssigem ist. Kryotanks brigen also praktisch keine Vorteile.
    Im Verlgeich ist aber zu bedenken, dass bei jedem Benzinfahrzeug zu jeder Zeit eine Entlüftung offen ist, durch die ständig Benzindämpfe entweichen, besondes stark, wenn es warm ist. Mir wäre nicht bekannt, dass es dadurch mal zu einer Explosion kam. Kein Raum ist ausreichend dicht um ein kritisches Gemisch zu ermöglichen.

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