LYNDEN AIR E-Zigarette – Test und Erfahrungsbericht | UPDATE 4 & Fazit

LYNDEN AIR | Quelle: Eigenes FotoAls ich gestern Abend nach der Arbeit nach Hause kam, wartete ein Päckchen von PowerCigs mit der neuen LYNDEN AIR E-Zigarette auf mich. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals dafür bedanken, an dem Test teilnehmen zu dürfen.

Ich werde hier in den nächsten 14 Tagen immer mal wieder eine Aktualisierung am Beitrag vornehmen, um so in einer Art Tagebuch festzuhalten, wie sich das Gerät im Alltag schlägt. Die aktuellsten Updates dazu findet ihr immer ganz unten im Post.

Eines vorab: Normalerweise bin ich kein Freund des „Sub-Ohm-Dampfens“ für das dieses Gerät primär ausgelegt ist. Außerdem muss die LYNDEN AIR gegen meinen Flashie V3 als Alltagsdampfe antreten, was sicherlich eine Harte Nuss wird. Ich gehe aber dennoch möglichst unvoreingenommen und offen an die Sache heran.

Beginnen wir also erst einmal mit den „Basics“ – Verpackungsinhalt, Aufbau, Funktionalität usw.

LYNDEN AIR Set | Quelle: Eigenes Foto

Inhalt der Verpackung:

Im Testpaket enthalten sind: Der Verdampfer mit Akku, ein Magnetladegerät, zwei Ersatzverdampfer mit 0,5 Ω, eine Kurzanleitung sowie ein kleiner Stoffbeutel. Hier treten dann allerdings schon zwei kleinere Kritikpunkte zutage.

Einerseits hätte ich mir noch einen der 0,2Ω Verdampferköpfe mit der Wicklung aus Nickel (NI200) gewünscht, um das temperaturgesteuerte Dampfen zu testen, was von dieser Dampfe ebenfalls unterstützt wird. Möglicherweise bestelle ich mir diese aber noch.

Die Anleitung spricht zudem davon, dass man den Akku über einen USB-Port an einem Notebook oder PC aufladen kann, wenn man dies aber über ein Netzteil tun möchte, so sollte man ein original LYNDEN Netzteil einsetzen. Das ist natürlich wichtig, damit keine Spezialisten hingehen und mit ungeeigneten Netzteilen den Akku zerstören oder gar zu Explosion bringen. Bei einem Gerät dieser Preisklasse hätte ich mir aber erwartet, dass das Netzteil beiliegen würde. Auch fehlt mir in der Anleitung eine Information über die Leistungsdaten geeigneter Netzteile. Somit bleibt einem nur das langsame Laden über den PC-USB-Port oder das Risiko einzugehen und ein anderes USB-Netzteil zu verwenden wenn man keine zusätzlichen 9,95€ für ein Netzteil von LYNDEN in die Hand nehmen möchte.

Zur Info: Das Ladegerät meines Samsung-Smartphones mit dem ich auch meinen iStick 50 regelmäßig lade hat einwandfrei funktioniert, ohne dass der Akku zu heiss wurde. Das geht mit 5.0V und 2.0A. Aber ob ihr das Risiko eingehen möchtet, liegt letztlich bei euch: Da kann ich für nichts garantieren.

Erster Eindruck:

Vergleich Ego ONEDas war vorläufig aber erst einmal die einzige Kritik – der restliche, erste Eindruck ist überwiegend positiv. Das Gerät liegt trotz seines für mich ungewohnten Gewichts gut in der Hand und ist wertig verarbeitet. Die beschichtete Oberfläche ist griffig, das Gerät rutscht also nicht so einfach aus der Hand. Auch wenn man es nicht hinstellt sondern hinlegt, rollt es nicht einfach vom Tisch. LYNDEN nennt das „Anti-Roll-Akku“ – Und das klappt wunderbar.

Im Vergleich zur EGO ONE von Joyetech ist die Kombi nur ein wenig länger. Dafür aber um einiges dicker. Der Akku hat selbst für einen Flashie v3 einen etwas zu großen Durchmesser – Das spielt aber keine Rolle, da der Akku natürlich für diesen Verdampfer gedacht ist und nicht für andere Geräte. Auch mit diesem Durchmesser liegt das Gerät gut in der Hand und verschwindet auch problemlos in der Hosentasche.

Vergleich Ego ONE 2Insgesamt macht das Gerät dadurch sogar einen viel robusteren Eindruck als beispielsweise eine Kombi mit einer Box bei der man unterbewusst immer das Gefühl hat, dass der Verdampfer von der Box brechen könnte, wenn man diese in einer Hosentasche transportiert. Und da es sich auch endlich mal wieder um einen Tube-Mod handelt, fühlt sich der Transport auch wesentlich komfortabler an. Dafür ein richtig dicker Pluspunkt – Ich liebe Tubes!

Der Verdampfer:

Verdampfer / LINDEN AIR | Quelle: Eigenes FotoDer Verdampfer selber lässt sich komplett in seine Einzelteile zerlegen und geht bereits mit der neuen Tabakrichtlinie konform. Es passen 2ml Liquid in den Tank, die Befüllung findet von oben statt. Am besten hält man das Gerät dazu waagerecht, dreht dann den oberen Gummiring gegen den Uhrzeigersinn so dass die Öffnung zum Tank frei wird. So vermeidet man am einfachsten, den Tank zu überfüllen. Anfangs dreht sich dieser Ring noch relativ schwer und man muss aufpassen, dass man den Verdampfer korrekt festhält um nicht aus Versehen den Tank komplett aufzuschrauben statt nur den „Tankdeckel“. Ich bin gespannt, ob sich das im Laufe der Zeit noch „einpendelt“. Der Verdampfer verfügt über einen gefederten Pluspol.

Die AFC wiederum lässt sich gleich von Beginn an leicht öffnen und schließen. Während des Transportes sollte diese auf Empfehlung von LYNDEN hin jedoch geschlossen bleiben. Um zusätzliche Kontrolle über die Luftzufuhr zu ermöglichen, gibt es zudem noch eine weitere AFC direkt am Driptip. Letzteres ist mir für meinen Geschmack vom Durchmesser her ein wenig zu groß – Fühlt sich an, als ob man an einer Eisenstange lutscht. Aber das ist Geschmackssache. Ich habe nun mein Flashie Driptip drauf – damit ist alles gut.

Die Coils:

CoilDie Ersatzverdampferköpfe (oder auch Coils) sind echt gewaltig; sie sind sogar noch größer als die Einheiten vom Aspire Triton. In der Mitte befindet sich eine große vertical Coil, umrandet von organsicher Watte. Derzeit gibt es Coils mit Widerständen von 0,5Ω und 0,2Ω. Letztere eignen sich zum temperaturgesteuerten Dampfen während die 0,5er für den „Wattbetrieb“ gedacht sind. Ich habe mich hier zwischenzeitlich schon an 40 Watt getraut – Es gibt keinerlei Kokeln.

Die Köpfe werden nicht wie sonst üblich eingeschraubt sondern von unten in die Verdampferkammer gesteckt. Eine Passform sorgt für den korrekten Sitz. Ich bin nun gespannt, wie lange die so im Schnitt halten.

Der Akku:

Akku mit Tasten / LINDEN AIR | Quelle: Eigenes FotoDer AIR Akku mit 1900 mAh liegt wirklich gut in der Hand und hat zudem, wie bereits oben kurz angeschnitten eine gummierte Beschichtung. Technisch gesehen handelt es sich dabei definitiv um ein Gerät der Spitzenklasse – Und es bietet auch einige Features.

Die Menüs sind über drei Taster einfach zu erreichen. Die Taster sind zudem ebenfalls aus einer Art Gummi hergestellt und haben Einkerbungen. Per dreifachem Druck auf die Feuertaste kann zwischen Wattmodus und Temperaturmodus hin und her geschaltet werden, wobei man im Temperaturmodus noch einstellen kann, ob man die Werte lieber in Grad Fahrenheit oder Celsius angezeigt bekommen möchte. Die Pfeiltasten ermöglichen wie gewohnt ein Erhöhen oder Verringern der jeweils gewählten Einstellung.

Darüber hinaus zeigt das OLED Display den aktuellen Modus, den Akkustand sowie einen Zugzähler an. Letzteren kann man durch gleichzeitiges Drücken der beiden Pfeiltasten sowie der Feuertaste zurück setzen. In der Mitte des Displays gibt es zudem noch eine Ladestands-Anzeige. Der Balken wird von außen nach innen immer kleiner je weniger Restladung verbleibt.

Entgasung und Pol / LYNDEN AIR | Quelle: Eigenes FotoAuch interessant: Nach einigen Zügen vibriert der Akku kurz. Dies soll anzeigen, dass man nun „eine Zigarettenlänge“ gedampft hat. Ein nettes Feature, gerade für Umsteiger. Diese Option kann allerdings wahlweise auch abgeschaltet werden.

Der Feuertaster liegt in einer kleinen Kerbe und ist damit auch im Dunklen problemlos zu finden. Auf der Unterseite des Akkus befindet sich neben dem Kontakt für das magnetische Aufladesystem auch ein Entgasungs-Loch für Notfälle. Aufgrund der hervorragenden Schutzmechanismen sollte dieses aber hoffentlich nie zum Einsatz kommen.

Nun bleibt nur noch abzuwarten, ob ich bei meinem Dampfverhalten mit den 1900 mAh über den Arbeitstag komme. Dazu natürlich dann später noch eine Info im „Tagebuch“.

Das Ladegerät:

Magnet LadegerätDas Ladegerät der LYNDEN AIR ist wirklich eine Neuerung. Man muss nicht mehr umständlich an einem kleinen Micro-USB-Port herumfummeln, Kabel verkanten oder sonst etwas – Auch hat man nicht mehr mit ausgeleierten USB-Buchsen zu tun.

Denn jetzt wird es magnetisch! Das Ladekabel muss nur an die Unterseite des Akkus gehalten werden und befestigt sich dann magnetisch an diesem.

Das ist eine wirklich innovative Sache, die durchaus auch von deren Herstellern aufgegriffen werden könnte – Absolut spitze!

Laden | LYNDEN AIR | Quelle: Eigenes FotoAn der Unterseite befindet sich eine kleine LED, die während des Ladevorgangs durchgängig leuchtet. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, beginnt die LED zu blinken. Erst wenn man das Ladegerät entfernt, schaltet die LED wieder ab.

So genial diese Technik auch ist – Hier habe ich bereits zwei Schwachpunkte entdeckt.

Zum einen unterstützt das Gerät „Pass-Through-Dampfen“ – Man kann also während der Akku geladen wird weiterdampfen, was an und für sich schon zum Standard gehört. Wenn man allerdings zu weit weg vom USB/Stromanschluss sitzt und das Kabel etwas unter Zugspannung gerät, löst sich die Magnetplatte wieder sehr schnell vom Akku. Das ist einerseits ein guter Schutz, sollte man mal über das Kabel stolpern – Andererseits ist es allerdings ein kleiner Minuspunkt, da es das Pass-Through-Dampfen etwas erschwert.

Dann habe ich jedoch noch einen weiteren Punkt gefunden: An meinem Front-USB-Anschluss befand sich bereits mein Smartphone. Wenn ich dann das USB Netzteil der Dampfe zusätzlich an den 2. Front-Connector stecke, schaltet Windows die USB-Ports ab und quittiert dies mit der Meldung „Überspannung am USB-Anschluss“. Das kann jetzt natürlich vom verwendeten Netzteil und / oder Mainboard abhängen – Grundsätzlich passiert das dann aber vermutlich auch mit jeder anderen E-Dampfe. Zwei Abnehmer, die mit voller Last gleichzeitig am erfahrungsgemäß sowieso etwas schwächeren Front-USB-Port nuckeln sind dann wohl doch etwas viel.

Also wie gesagt: Da wird wohl kaum die Dampfe Schuld sein – Ich möchte das nur kurz an dieser Stelle erwähnen.

Geschmack und Verbrauch:

Geschmacklich muss sich die LYNDEN AIR definitiv nicht hinter dem Flashie verstecken. Sie spielt hier in einer Liga mit anderen Highend-Geräten und bringt das Liquid in allen Facetten gut zur Geltung ohne dabei zu aufdringlich zu sein. Ich habe inzwischen drei Liquid-Sorten im Tank gehabt – Bereits in den ersten Zügen kommt der Geschmack des neuen Liquids voll durch – Die verarbeitete Watte transportiert dieses also hervorragend. Wie lange das so bleibt und wann man einen Coil austauschen muss wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen.

Ich hoffe natürlich dass diese Köpfe extrem langlebig sind, da diese mit knapp 15,00€ für 4 Stück auf der PowerCigs-Website schon zu den höherpreisigen Coils gehören.

Verbrauchstechnisch kann ich bisher keine Abweichungen zu meinem Flashie feststellen. (Wobei es bei diesem ja auch auf die Wicklung ankommt). Der 2ml Tank hält bei einem Arbeitstag bis zur Mittagszeit. Beim abendlichen „Dauernuckeln“ wird das natürlich anders sein. Alles in allem ist der Verbrauch aber moderat – Da gibt es ganz andere Geräte, die das Liquid wegschnorcheln wie ein alter, russischer LKW. Damit bin ich also schon einmal sehr zufrieden bisher.

Vorläufiges Fazit:

Alles in allem macht die LYNDEN AIR wirklich was her. Ein stylisches, sehr gut ausgestattetes Gerät mit ausgezeichnetem Geschmack und toller Dampfentwicklung. Mit knapp 90,00€ ist sie zwar etwas teurer als vergleichbare Geräte anderer Hersteller jedoch ist sie sehr gut verarbeitet und ist einfach zu handhaben. Wie gut sie sich im Alltag schlägt werden die nächsten Tage bringen – Dann wird es noch einmal ein finales Fazit geben.

Ab hier werden dann in den nächsten 14 Tagen die „Tagebucheinträge“ kommen – Und dann schließlich noch das Fazit.

Gut Dampf!


Der 2. Tag

Bis zum jetzigen Zeitpunkt macht das Gerät eine gute Figur. Ich bin inzwischen bei OpenDraw angelangt und dampfe sie derzeit bei 28 Watt. (Ich weiß, da ist noch Luft nach oben). Bisher gab es keine Sauereien – Es ist weder etwas ausgelaufen noch hat es geblubbert. Auch wenn ich sonst eher auf Backe dampfe so muss ich doch sagen, dass ich begeistert bin. Die Dampfentwicklung ist wirklich super und es kommen auch kein Kratzen oder unangenehme Gefühle dabei auf.

Bei meinem Dampfverhalten bringt mich der Akku locker über den Tag – Abends ist noch eine Restkapazität von ca. 20% drin. Hier bleibt aber nun nach wie vor abzuwarten was passiert, wenn ich an 30 oder 40 Watt gehe. Letzteres ist aber gar nicht nötig meines Erachtens nach. Das werde ich in den nächsten Tagen also nur zum Testen einmal machen.

Mehr Infos folgen 🙂


Die 2. Woche

Set | LYNDEN AIR | Quelle: Eigenes FotoHeute beginnt die 2. Woche in der ich die LYNDEN AIR teste. Und das habe ich gestern Abend mal zum Anlass genommen, das Teil komplett zu zerlegen und zu reinigen.

Die Haupteinheit / der Verdampfer besteht als 5 Teilen wobei bei der eigentlichen Verdampferkammer etwas zu beachten gilt – Da gibt es nämlich eine kleine Gummidichtung am Gewinde, die sich sehr schnell lösen kann, wenn man hier mit einem Küchentuch die Reinigung vornimmt.

Verdampferkammer | LYNDEN AIR | Quelle: Eigenes FotoWenn man das aber beachtet und die Dichtung eventuell vorher entfernt, so lässt sich das Gerät wunderbar zerlegen und auch bestens reinigen.

Die Gewinde sind sehr sauber geschnitten und laufen auch recht leicht – Die Verarbeitung ist also auch im Detail gut gelungen und lässt keine Wünsche offen.

Glastank und Boden | LYNDEN AIR | Quelle: Eigenes FotoDer Glastank ist äußerst dick im Vergleich zu den Dampfen, die ich bisher so in der Hand hatte. Auf beiden Seiten des Tanks befinden sich dicke Gummidichtungen, die sowohl in den unteren Ring gelegt werden als auch auf der Oberseite der Tankhülse aufgesteckt werden können.

Das macht auch den Tank sehr stabil und sorgt (so hoffe ich zumindest) für eine hohe Bruchfestigkeit. Den Sturz-Test wollte ich bisher aber nicht machen.

Used Coil | LYNDEN AIR | Quelle: Eigenes FotoDer Coil macht auch nach einer Woche Dauerbetrieb einen guten Eindruck. Der Geschmack ist – trotz häufigem Liquidwechsel – immer noch so gut wie am ersten Tag.

Ich habe auch einige dunklere Liquids gedampft, dennoch ist die Watte noch weiß, was für eine hohe Viskosität spricht.

Glücklicherweise kam ich nun auch zu der Möglichkeit, das Gerät bei niedrigen Temperaturen testen zu können – Heute hat es draußen wieder Minusgrade. Außer, dass sich ein wenig Kondenswasser zwischen Akku und Verdampfer sammelt – und das hat bisher wirklich jeder Verdampfer bei mir gemacht – ist alles bestens! Der Tank ist dicht und verzieht sich nicht.

Bisher also wirklich alles perfekt.

Ende kommender Woche werde ich mich dazu noch mal melden aber ich glaube nicht, dass es hier jetzt noch böse Überraschungen geben wird.


 

Ein Fazit:

Auch nach 3 Wochen verrichtet das Gerät seinen Dienst noch einwandfrei mit der ersten Coil. Die Geschmacksintensität geht aber langsam etwas zurück. Das entspricht also der durchschnittlichen Lebensdauer von Ersatzverdampferköpfen im Allgemeinen.

Beim Befüllen mit Liquid muss man leider nach wie vor etwas aufpassen, da man sehr leicht statt dem Verschlussring den ganzen Verdampfer aufschraubt. Auch nach drei Wochen ist dieser Ring etwas schwer fällig – Aber immerhin dreht er sich dadurch nicht versehentlich in der Tasche auf.

Ansonsten bleibt es aber dabei: Ein sehr Gutes Gerät für die Freunde des Subohm-Dampfens. Beste Verarbeitung und ein super Akku, gepaart mit anspruchsvollem Design. Also eine klare Kaufempfehlung meinerseits.

UPDATE 4:

Kurzvideo zum Tank zerlegen 🙂


Interesse? Unterstützt mich, indem ihr meine Affiliate Links nutzt – Kostet nicht mehr, unterstützt mich aber 🙂

38 Gedanken zu “LYNDEN AIR E-Zigarette – Test und Erfahrungsbericht | UPDATE 4 & Fazit

  1. Hört sich doch nach einem guten und soliden Gerät an. Finde 90 Euro ist jetzt auch noch ein Bereich den man sich leisten kann und den man für ein gutes Gerät auch ausgibt. Freue mich schon auf die weiteren Berichte.

    • Hallo Ralf,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.

      Ja ich denke auch, dass das Gerät seine 90€ durchaus wert ist. Wenn mal mal bedenkt, dass man für einen iStick mit Akkus und nem Nautilus oder Triton oder Subtank (was auch immer) auch schon bei 90€ landet, finde ich den Kurs durchaus gerechtfertigt. Und man bekommt dafür wirklich ein gut durchdachtes Gerät welches bei mir zumindest bis jetzt wunderbar funktioniert.

      Ich habe auch noch nie so schnell und einfach wie jetzt Liquid nachgefüllt. Aber dazu mehr im nächsten Update 🙂

  2. Ist es normal das bei der lynden air das Akku Licht flackert oder blinkt wenn ich es am USB Port hängen hab? Und ist es nicht zu empfehlen es mit dem Netzteil zB der ego one zu laden ?

    • Hallo Bernd,

      das Flackern kann vorkommen, wenn der USB Port nicht genug Strom liefert oder es Schwankungen am Port gibt. Das ist mir schon bei mehreren Akkus aufgefallen, nicht nur bei der AIR.

      Theoretisch sollte es aber auch kein Problem sein, das Netzteil der Ego ONE zu nehmen – Mit 1A Ladestrom solltest Du auf der sicheren Seite sein. Aber eine Garantie darauf gibt der Hersteller natürlich nicht, da er seine eigenen Ladegeräte verkaufen möchte. Mit meinem Samsung Ladegerät funktioniert es auch.

  3. Danke für deine Auskünfte ! Werde mal das Netzteil der ego one ausprobieren. Das Gerät also die air finde ich aber absolut spitze!!!!

    • Hallo Marc,

      grundsätzlich ist das möglich, ja. Allerdings ist der Durchmesser der AIR größer als 23mm. Selbst für meinen Flashie ist der Akku also zu breit, so dass ein Teil des Akkus dann übersteht. Das ist zwar kein technisches Hindernis, gefällt mir persönlich optisch aber gar nicht.

      Ich nutze den Akku also daher nicht für andere Dampfen.

  4. Hallo, bin kurz davor sie mir auch zu kaufen, nur kann ich zu dieser Dämpfe leider nirgends etwas finden wo steht ob ich nur liquids von lynden benutzen kann oder auch andere.
    Danke im Voraus !

    • Hallo,

      Du kannst natürlich jedes am Markt erhältliche Liquid nehmen. Da es sich dabei aber um ein reines SubOhm Gerät handelt und folglich gewaltige Dampfmengen erzeugen kann, solltest Du möglichst wenig Nikotin im Liquid haben.

      Ich empfehle ein 6er oder 9er Liquid. Aber das ist etwas sehr persönliches – Da muss man sich langsam heran tasten.

      Ein 18er Liquid würde mir jedenfalls mit dem Gerät die Schuhe ausziehen 🙂

      Aufgrund des Glastanks kannst Du aber auch bedenkenlos Mentholliquids und dergleichen dampfen.

      Beste Grüße,
      D.

  5. Hallo,
    Ich teste die Air auch schon seit Tagen, aber irgendwie ist jeder meiner 12mg Liquids mit diesem Gerät zu stark 🙁
    ich habe nur Tabak Geschmack.
    wenn ich die Air auf den niedrigsten wert stelle , also 5 Watt , dann passiert gar nichts, nichtmal ein gluckern.

    liegt das am liquid? oder an dem Nikotin gehalt ?

    eine richtige Dampfwolke bekomme ich nicht hin. 🙁
    ich bin ein Neueinsteiger und ich kenne nur die e Zigarette von der Zigarrettenindustrie selbst (Vype)
    die gefällt mir aber sehr gut und auch deren Tabak lipuid schmekt mir gut.

    was mach ich falsch ?

    danke für eine Antwort

    mfg D3nton

    • Hallo D3nton,

      danke für Deinen Kommentar.

      Da die Air ein reines SubOhm-Gerät ist, werden grundsätzlich geringere Nikotinstärken im Liquid empfohlen. Ich würde da eher in Richtung 9er oder gar 6er Liquid gehen – Und dann bei ca. 28~30 Watt anfangen – Erst ab diesen Werten entwickelt das Gerät seine eigentlichen Stärken.

      Wenn es zusätzlich darum geht, größere Wolken zu machen, solltest Du zu Liquids mit einem höheren VG-Anteil greifen. Diese entwickeln i.d.R. schon mehr Dampf.

      Geschmacklich habe ich mit der Air jedenfalls die besten Ergebnisse bei einer Leistung um die 30 Watt erreicht und mit OpenDraw – Also vollständig geöffneter Luftführung.

      Ich dampfe immer Liquids mit 9mg – Alles Andere ist mit dann auch zu stark.

      Ich hoffe, dass ich Dir soweit weiterhelfen konnte. Wenn es noch weitere Fragen gibt: Immer her damit 🙂

  6. Servus, habe den Lynden Air Limited auch seit heute, bin sonst verwöhnter Provari Dampfer mit Flashi. Was mir nun recht schnell aufgefallen ist, dass der Verdampfer, bzw. das Mundstück recht schnell sehr heiß wird. Aktuell rauche ich bei 25Watt mit 0,5 Ohm Coil. Die Liquidmischung ist eine 50/50 Base mit Minze. Also wenn das so bleibt bin ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht.

    • Hallo Manfred,

      das Problem habe ich mit einem etwas längerem Driptip gelöst. Das vom Flashie sollte gut drauf passen und dem Dampfvergnügen nicht im Wege stehen.

      Das Driptip darf nur nicht zu klein sein (Durchmesser)

      Diese Wärmeentwicklung am Driptip habe ich aber bei allen SubOhm Dampfen beobachtet, die ich bisher in die Finger bekommen habe. Sogar bei der EGO ONE.

  7. Hallo Nick,

    super Blogbeitrag möchte dir ein großes Lob aussprechen. Super ausführlich und tiefgründig. Ich denke einige Leser können von deinem Wissen profitieren.

    Vielleicht lässt sich ja mal gemeinsam etwas auf den Blogs machen?

    Beste Grüße
    Marcel

    • Hallo Marcel,

      ich bin zu jeder Schandtat bereit ;D

      Wie stellst Du Dir die Zusammenarbeit denn vor?

      Übrigens: In den nächsten Tagen kommen wieder zwei Tests 🙂

  8. Meine Lynden Air hat sich, nachdem ich 3 Monate lang wirklich sehr zufrieden war, heute leider äußerst kläglich verabschiedet. Die Dampfe lag einfach nur auf dem Schreibtisch, war seit ein paar Minuten über USB am Laptop angeschlossen. Plötzlich ein Zischen, ein kurzer Knall und eine Stichflamme die sich gewaschen hatte… zum Glück war ein Becher Kaffee greifbar, der das Feuer schnell löschen konnte… und nein, ich habe das Gerät nicht mit irgendwelchen windigen Adaptern an der normalen Steckdose gehabt, immer schön brav über USB.

    • Hallo SirToby,

      das ist natürlich echt bitter 🙁 Da hat wohl der Akku ausgegast. Ich würde versuchen, das zu reklamieren und am besten noch gleich ein Foto mit schicken.

  9. Guter Bericht, vielen Dank! Wir betreiben selbst einen Shop und verkaufen den Lynden Air sehr gerne, da wir damit echte Fans gewinnen, die dank solch tollen Produkten und Top-Beratung immer wieder zu uns zurück kommen.

  10. Hallo freunde,

    bin neu hier. Und grüsse euch alle erst.
    Mein name ist Sedat aus Nürnberg, bin beim google’n hier gelandet und gleich angemeldet. Fand echt tolle seite mit tolle menschen hier. Vorallem ein super informaion und beschreibung über das gerät. Grossen danke an „Nick“

    bin sehr stark interessiert an dem Lynden Air und möchte bald einen zulegen. Eigendlich ich hab einen Lynden Now 2.0 schon vor einen monate geholt. Heute sag ich das war einen geld verschwendung gewesen leider, da das teil ziemlich schwach ist oder ich finde es zumindest so 🙂 auch handlich liegt er nicht praktisch vorallem, mehr für damen typ. Aber tut er schon was auf jeden fall.

    So nun, meine frage hier;
    Werdet ihr nach eurem lange erfahrungen trotzdem den Lynden Air empfehlen, oder gibts gerüchte für einen neue produkt bald ? Hab ich auch oben gelesen welche der gerät zischt und knallt 🙂
    was muss man daran beobachten ? Oder kann ja auch als produkt fehler liegen natürlich.

    ps: kann man an dem teil den tank vergrössern ?

    beste grüsse und bedanke mich im voraus für nette antworte

  11. Hallo Sedat, danke für Deinen Kommentar.

    Den Lynden Air dampfe ich bis heute immer mal wieder. Ab und an „knallt’s“ schon mal, vor allem wenn man einen ganz frischen Coil drin hat – Das machen aber alle stärkeren Verdampfer, inklusive der Selbstwickler. Ich persönlich mag das auch gerne. Das kommt einfach davon, wenn sich direkt am Heizdraht oder dazwischen Liquid befindet. Dann ist der Zufluss vom Liquid einfach sehr gut.

    Um zu vermeiden, dass dabei Liquid in den Mund spritzt, gibt es auch spezielle DripTips wie zum Beispiel:
    http://amzn.to/2o3IGKS

    Ein ungewöhnliches Zischen ist mir aber bisher nie aufgefallen.

    Die Tankgrösse nervt mich allerdings auch ein wenig. Das Problem an der Sache ist nur: Aufgrund der Regulierungen mit der TDP2 hat man angenommen, dass Tankverdampfer eine maximale Füllmenge von 2ml nicht überschreiten sollen.

    Meines Wissens nach ist das zwar ein Irrglaube, da das auf nachfüllbare Tanks, die ohne nikotinhaltiges Liquid verkauft werden gar nicht zutrifft – Allerdings wirst Du für die LYNDEN AIR keinen größeren Tank bekommen.

    Von neuen Produkten habe ich bisher nichts gehört, ich habe die Tage erst eine Mail an Powercigs geschrieben, bisher gibt es aber noch keine Rückmeldung.

    Gruß,
    Nick

  12. Hallo miteinander nochmal,

    und Grüsse dich Nick, danke für nette antwort erst.
    So nun, habe gestern bestellt heute erhalten den LYNDEN AIR.
    Leider der freude ist momentan 50% 🙁 da an dem teil ist Airflow kontroll fest, so ein Glück. Er lässt keinen milimeter drehen. Zum glück war 2 mm frei an dem schlitz, einige probe hab mir gegönnt.
    Allgemein sonst von der verarbeitung bzw qualität bin überzeugt. Ist ein echt edeles dampfer. Aber aber 🙁 evtl. besteht da ein produkt fehler

    ps: oder gibts ein trick für den airflow kontroll drehen 🙂 ?
    Kann das sein das ich was falsch gemacht hab oder mache ? Ich glaube eigendlich nicht, aber ob jemand was dazu sagt. Ich hab gleich schon ein reklamation geschrieben. Möchte sofort tauschen. Schade, hab drauf so freut. Jetzt wird eine lange zeit brauchen für den reklamation, bzw rückname und hin und her.

    Wünsche an alle ein wunder schönen tag
    Lg Sedat

    • Ahoi,

      die Airflow ging bei mir anfangs auch etwas schwer, das hat sich mit der Zeit aber gelöst.

      Ich habe sie vor dem Befüllen einfach immer ein wenig hin und her gedreht, dann ging es irgendwann.

      Vielleicht hilft Dir das ja auch – Kann per Fernwartung natürlich nicht ausschließen, dass da wirklich was dran ist. Ich halt‘ das aber für extrem unwahrscheinlich, weil es ja einfach nur ein Ring ist mit einer Gummibeschichtung.

      Sag‘ mir Bescheid, ob’s geholfen hat 🙂

      • Bis diese moment der selber festigkeit des Airflow, der dreht sich weder schwer, also garnicht. Ich mach mir gedanken, ob ich sehr wenig öl tröpfchen geben sollte. Ist wirklich sehr interessant, alles lief einwandfrei, die kleine airflow und sämtliche gewinden. Leider der grosse (untere) Airflow ist stark gesperrt.

  13. Hmm, ich frage mich nur, was daran kaputt sein könnte. Versuch mal den Verdampfer selbst fest im Griff zu halten und die Airflow (also NUR den dunklen Ring aus Gummi) mit einer kleinen Elektrozange zu bewegen.

    Am besten ein Stück Krepppapier oder ein Handtuch zwischen den Ring und die Zange legen. So kannst Du mehr Druck ausüben ohne da Macken rein zu hausen.

    Ich wette, wenn sie sich erst einmal bewegt hat, wird sie künftig flüssiger laufen.

    • Vermutlich ist dran nichts kaputt. Aber es kann halt sein das es beim fresen einen spänchen oder staubchen dran steckt.
      Wie gesagt, ich hab das eigendlich mir nicht vorgestellt und gleich nach dem auspacken kurz rumgeschaut dann liquid befüllt. Natürlich hinterher möchte den airflow mal testen. Nun wie beim ersten tag ist noch fest.
      Na ja, ein produkt fehler kann ja mich auch treffen 🙂
      Hab mit dem verkäufer kontaktiert, zum glück ein sehr nette is er. Er klärt mit Lynden und sagte bis am montag bekommt er ein antwort. Evtl schickte mir ein kompletten tank zum austausch. Aber streich der unten dick, das es ein benutzes tank etwas schwieriger getauscht werden soll von Lynden aus. Ich hoffe es wird ohne probleme getauscht.

      Liquid war einmal drinn kann ich nicht dafür. Ich benutze den Lynden Air momentan. Hab ja auch gesagt, zum glück gibts da ca. 2-3 mm luft.
      Und ich möchte nicht mit gewalt oder so dran gehen. Kann ja sonst garantie bzw gewährleistung ausfallen wenn ein kleine kratzer oder so passiert.
      Ich melde mich von verlauf nochmal

      Grüsse und schönen abend
      Sedat

Schreibe einen Kommentar