Pro Messe Essen

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Jede Stimme zählt

beim Bürgerentscheid am 19.01.2014 mit „NEIN“ Stimmen, um den Messeausbau zu unterstützen!


In den letzten Wochen müsste jeder Bürger der Stadt Essen Wahlunterlagen per Post erhalten haben. Es geht dabei um unsere Messe –  Eines der umstrittensten Themen in diesen Tagen, welche unsere Stadt betreffen.

Denn während finanzielle Unterstützung für Modernisierung von Messeanlagen in den meisten, bedeutenden Städten Deutschlands gar kein Thema ist, da man Stolz empfindet und Respekt für die Bedeutung der Messe zeigt, wird in Essen darüber gestritten, ob die Messe ausgebaut und modernisiert werden soll und wenn ja, in welchem Umfang.

Nicht zuletzt natürlich geht diese Diskussion auf die finanzielle Lage der Stadt zurück. Aber neben Flurfunk und beiläufigen Gesprächen hat sich ein großer Teil der Bevölkerung überhaupt nicht detailliert damit befasst, was alles hinter dem Projekt steht.

Ich habe mir nun das gesamte Informationsmaterial angeschaut und möchte hier eine kleine Zusammenfassung geben. Mit meiner Meinung dazu möchte ich natürlich niemandem vor den Kopf stoßen, doch es ist auch hier so wie es immer im Leben ist sobald es zu einer Entscheidung kommt, die mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden muss – Man ist gezwungen, für eine Seite Stellung zu beziehen. Und wie man vermutlich an Bild & Titel dieses Beitrages erkennt, habe ich mich dazu entschlossen, den Ausbau der Messe zu unterstützen.

Hier möchte ich euch nun kurz aufzeigen, warum.

1.) Die Finanzierung Teil 1 – Einstellen anderer Projekte

Es hält sich penetrant die öffentliche Meinung, dass der Messeausbau so viele Mittel verschlingt, dass soziale Projekte und öffentliche Einrichtungen der Stadt darunter leiden würden. Das ist nicht korrekt.

Die der Messe bereitgestellten Mittel werden keinesfalls von anderen Projekten weg genommen. Alle durch den Stadtrat beschlossenen Investitionen werden in vollem Umfang bereitgestellt. Das bedeutet, dass es kein Projekt gibt, welches unter dem Messeausbau leiden wird.

2. Die Finanzierung Teil 2 – Woher nehmen?

Hier würde ich gerne den geschäftsführenden Gesellschafter der Oschatz GmbH, Herrn Dr.-Ing Hans-Jürgen Schrag zitieren:

„Der Ratsbeschluss besagt, dass 123 Mio. Euro der Kostendeckel für die Baumaßnahme sind. Finanziert wird das aus 23 Mio. Euro Eigenmitteln der Messe sowie aus einem Kredit von 100 Mio. Euro, der von der Stadt an die Messe weitergereicht und nach Bedarf über die Bauzeit abgerufen wird. Dieser Kredit wird von der Messe zurückgezahlt.“

Jede Andeutung, dass dieser Kostenrahmen gesprengt würde ist rein spekulativ!

3. Warum?

Frau Jutta Kruft-Lohrengel, Präsidentin der IHK zu Essen bringt es auf den Punkt:

„Rund 50 Messen sind in Essen beheimatet. Davon sind 11 Verstaltungen in der Welt führend. […] Damit trägt die Messe Essen in ganz besonderer Weise zum internationalen Ansehen unserer Stadt als Wirtschaftsstandort bei.“

Viele, der großen, internationalen Messen stehen jetzt schon an den Grenzen der Kapazität. Wenn die Messe nicht modernisiert wird, drohen Abwanderungen. Ein neuer Anstrich reicht da leider nicht aus. Unsere Messe steht in direkter Konkurrenz mit anderen Veranstaltungsorten und muss dringend ausgebaut werden um Wettbewerbsfähig zu bleiben.

Man muss immer bedenken, dass investiert werden muss, wenn man Geschäfte machen will.

Darüber hinaus sprechen noch weitere Punkte für Erhalt und Ausbau der Messe. Hier die wichtigsten Fakten aus dem aktuellen Flyer:

  • Die Messe sorgte 2012 stadtweit für einen Umsatz von ca. 360 Millionen Euro. Das sichert ca. 3500 Arbeitsplätze allein in Essen.
  • 1,4 Millionen Messebesucher, 14.000 ausstellende Unternehmen und 80.000 Kongressteilnehmer aus aller Welt kommen pro Jahr nach Essen.
  • Standortvorteil: Im Umkreis von 500 Kilometern erreichen die rund 50 Messen ca. 30% der europäischen Bevölkerung.
  • Einzigartige Lage: Mitten in der Stadt, in direkter Nachbarschaft zu Grugapark und Grugahalle.
  • Starke Marktposition: Mit 11 Weltleitmessen gehört Essen zu den 10 bedeutensten Messe-Standorten Deutschlands und steht weltweit auf Platz 35.

Fazit:

Bitte verhindert die Demontage unserer Wirtschaftskraft, das größte Risiko besteht aus einem jahrelangen Stillstand und dem Abwandern der großen Messen aus unserer Stadt wenn die Messegegner Erfolg haben.

Bitte stimmt am 19.01. mit „NEIN“ auf die Frage, ob der Messeausbau gestoppt werden soll. Jede Stimme zählt – Diesmal mehr denn je.

Alle Informationen findet ihr im aktuell per Postwurf verteilten Flyer, im Wirtschaftsmagazin „meo“ und im Internet unter: http://pro-messe-essen.de/

NEIN ANKREUZEN AM 19.01.2014

 

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