Spotify muss umdenken

Audio | Quelle: Pixabay.com | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDer Streaming-Dienst Spotify hat ein Problem: Er ist zu populär! Klingt komisch – Ist aber so!

Denn trotz steigender Nutzerzahlen ist der Dienst derzeit alles Andere als profitabel. Im beliebtesten Streaming-Service der Welt hat man alleine im letzten Jahr einen Anstieg der Nutzerzahlen um knapp 40 Prozent verzeichnet. Das ergibt derzeit etwa 140 Millionen Benutzer.

Das Problem an der Sache ist nur: Nur etwa 50 Millionen dieser Nutzer sind auch zahlende Abonnenten – Und aufgrund der großen Abgaben an die Publisher und Labels reicht das noch lange nicht. Es ist Zeit zum Umdenken.

Spotify lässt sich auch als Free-User ganz gut nutzen: Die vielen gesponserten Playlists und gelegentlichen Werbeunterbrechungen sollten das eigentlich auch für den Betreiber möglich machen. Die Einnahmen reichen allerdings vorne und hinten nicht, weshalb jeder weiterer Nutzer, jeder Klick, jeder Stream einfach nur noch Geld kostet.

Spotify muss nun dringend neue Deals mit den Labels aushandeln um geringere Lizenzgebühren zu erreichen. Sollte das nicht gelingen, könnte der Dienst wohl auf der Kippe stehen – Und das wäre schade drum.

Ich bin mal gespannt darauf, wie sich diese Sache noch entwickeln wird – Insbesondere da es vor kurzem wieder Gerüchte um einen Börsengang gab, die nun aber dementiert wurden und dann wieder in die Welt gesetzt wurden…

Es bleibt aber auf jeden Fall spannend, wie Spotify das Ruder herumreißen wird. (Und ob!)

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