Test & Erfahrungsbericht: DanSmoke E-Zigarette

DanSmoke Karton | Quelle: Eigenes FotoHallo zusammen.

Nachdem ich vor einer Weile von einer freundlichen Dame über mein Kontaktformular angesprochen wurde, erreichte mich vor gut zwei Wochen ein Päckchen aus Österreich mit dem neuesten Modell der DanSmoke E-Zigarette von http://www.dansmoke.at/.

Dazu möchte ich hier und heute meinen Test- und Erfahrungsbericht angeben. Eines vorweg: Dieses Gerät ist nicht vergleichbar mit den ganzen Sub-Ohm und Highend-Tank-Geräten, die ansonsten in der Dampfergemeinde die Runde machen. Vielmehr ist es ein kleines, praktisches Gerät für unterwegs, welches bequem in jeder Hemdtasche verschwinden kann und insbesondere Personen anspricht, die sich gerade erst dazu entschieden haben, mit dem Rauchen aufzuhören.

Wer das Gerät aber sofort als durchschnittliches Ciga-Like abstempeln will, sollte sich dies aber noch einmal überlegen – Denn das kleine Teil steckt voller Überraschungen.

DanSmoke Inhalt | Quelle: Eigenes FotoZunächst möchte ich mit dem Inhalt meiner Schachtel beginnen. Dieser gestaltet sich recht übersichtlich. In meinem Test-Päckchen befinden sich das Grundgerät mit einer vorinstallierten Wechselkartusche/Depot (diese werden bei DanSmoke nur „Filter“ genannt), fünf weitere Filter sowie ein Ladeadapter mit USB-Anschluss.

Das Gerät kann an jedem PC-USB-Port aufgeladen werden – Allerdings kann man auch normale USB-Netzteile nehmen, wie sie auch bei so ziemlich jedem Smartphone beiliegen. Mit meinem Samsung Travel-Adapter hat das Aufladen etwa 2 Stunden gedauert. (5.0V, 2.0A Output). Das habe ich inzwischen auch einige Male gemacht ohne dass es dem Akku sichtlich geschadet hätte. Der Ladeadapter verfügt also über eine Schutzelektronik, was ihn kompatibel zu den gängigsten USB-Netzadaptern macht.

DanSmoke Anschluss | Quelle: Eigenes FotoGrundsätzlich erinnert die DanSmoke E-Zigarette sehr an jene Ciga-Likes, die man schon seit einigen Jahren überall im Handel sieht. Den Unterschied macht das Gerät aber im Detail.

Während man bei klassischen Depotverdampfern das Heizelement direkt in die Wechseldepots hineinstopft, hat die DanSmoke einen Schraubanschluss, der das Grundgerät entweder mit einem Filter (Depot) oder dem Ladegerät verbindet. Die komplette Verdampfereinheit inklusive Heizspindel befinden sich im Wechselfilter. Das hat den Vorteil, dass man mit jedem Filter ein komplett neues Heizelement bekommt, welches definitiv nicht durch Liquidreste verklebt ist.

Ein neuer Filter bietet an der Stelle also definitiv auch sofort wieder Geschmack wie beim ersten Zug, was das Gerät auch an der Stelle komplett wartungsfrei macht. Auch in der Verarbeitung lässt die DanSmoke keine Wünsche offen.

DanSmoke Filter | Quelle: Eigenes FotoDie Vorteile dieser Filter gegenüber der klassischen Depots liegen also auf der Hand – Allerdings haben die Filter nicht nur Vorteile. Da sich hier das komplette Heizelement verbaut findet, sind die Filter preislich gesehen etwas teurer als vergleichbare Konkurrenzprodukte.

Im Handling richtet sich das Gerät definitiv an Umsteiger – Es gibt keinen Feuerknopf. Tatsächlich imitiert man hier – wie bei Cigalikes üblich – das klassische Rauchverhalten. Man sieht also an dem Gerät. Dadurch wird der Verdampfer gestartet und eine (blaue) LED vorne am Gerät leuchtet auf.

Das Zugverhalten bestimmt an der Stelle auch, wie viel Dampf erzeugt wird. Zieht man länger und kräftiger, wird mehr Liquid verdampft.

DanSmoke Filter 2 | Quelle: Eigenes FotoTechnisch gesehen erfüllt das Gerät die neuesten Richtlinien und laut Angabe des Herstellers werden alle Liquids und Bauteile innerhalb der EU überprüft um stets den besten Ansprüchen zu genügen. Aber wie dampft und schmeckt das Ding denn jetzt?

In meinem Paket befanden sich leider nur US-Tobacco Depots. Geschmacklich erinnern diese mich stark an die „Wellness Ecigarette“ – Ebenfalls ein Cigalike, welches ich vor einigen Jahren mal ausprobiert hatte. Grundsätzlich ist das aber nicht verkehrt – Ich mochte den Geschmack damals noch, obwohl ich zu dem Zeitpunkt starker Raucher war. Vielleicht ist gerade dies ein Pluspunkt, der einen interessierten Raucher zum Dampfen bringen könnte.

Der Geschmack kommt auch überraschend sauber und vollmundig rüber. Davon hätte ich auch gerne ein paar andere Sorten probiert.

Dampfmäßig kann man allerdings keine großen Wunder von dem kleinen Gerät erwarten. Die Menge an Dampf, die ich bisher herauskitzeln konnte lag noch unter dem, was man von einer regulären Zigarette kennt. Da das kleinste Depot an dieser Stelle jedoch eine Stärke von 16mg aufweist, habe ich das nicht direkt als Nachteil empfunden. (Ich dampfe sonst 9er oder 6er)

DanSmoke Vergleich | Quelle: Eigenes FotoIm Vergleich mit der aktuellen LYNDEN AIR und einem Flash-e-Vapor Glastank-Mod auf einem iStick 50 ist das Gerät allerdings angenehm klein – Es entspricht in etwa der Größe einer „echten“ Zigarette. Auch wenn es ein wenig schwerer ist wie eine Zigarette liegt es angenehm in der Hand und lässt sich auch beim Tippen am Rechner oder im Auto angenehm „nuckeln“.

Ein Kokeln hatte ich bisweilen noch nie. Wenn der Akku schwach ist, beginnt das Gerät zudem an der LED zu blinken. Sobald dies allerdings soweit ist, hat man nur noch wenige Züge Zeit eine Lademöglichkeit zu finden. Passthrough-Dampfen ist aufgrund der technischen Beschaffenheit natürlich nicht möglich.

Mein Fazit:

Das Gerät richtet sich in erster Linie an Umsteiger, die sich die klassische Haptik des Zigarettenrauchens bewahren möchten. Geschmacklich ist sie wirklich in Ordnung, wenngleich ich nur eine Sorte testen konnte bisher. Für Dampfer, die bereits eine Weile „dabei sind“, ist dieses Gerät jedoch allenfalls als Backup für unterwegs oder im Auto geeignet. Darüber hinaus sind mir persönlich die Wechselfilter etwas zu teuer. Allerdings halten diese relativ lange und da die komplette Heizeinheit im Filter verbaut ist, kann man den veranschlagten Preis von derzeit zwischen 10 und 17 Euro für 5 Filter durchaus als gerechtfertigt ansehen.

Wenn ich unterwegs „leerlaufe“ und an einer Tankstelle die Wahl zwischen einem Päckchen Zigaretten, einem NoName-Produkt und der DanSmoke hätte, würde meine Wahl jedoch jederzeit auf die DanSmoke fallen. Und dieses Gerät als Backup dabei zu haben ist nicht nur aufgrund der geringen Größe kein Problem sondern gibt auch stets ein beruhigendes Gefühl.

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