Test – IcloudCig Moradin 25 Selbstwickelverdampfer

Moradin Paket | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiWer sich mit dem Thema SubOhm, DualCoil und Selbstwickelverdampfern beschäftigt, kommt derzeit kaum um den Moradin von iCloudCig herum. Wann immer man in irgendwelchen Social-Network-Gruppen nach dem derzeit besten Selbstwickler in dem Bereich fragt, wird der Moradin mit empfohlen.

Das wollte ich mir natürlich auch selber mal anschauen.

Ein Bekannter von mir hat sich das Gerät zugelegt und mir freundlicherweise zum Testen zur Verfügung gestellt. 

Inhalt:

Moradin Inhalt | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiIm Karton findet man neben dem Grundgerät einen Satz Dichtungsringe und Schräubchen, einen kleinen Imbus-Schlüssel für die Schrauben am Deck, ein Driptip, einen Adapter für reguläre DripTips (dazu komme ich später) und einen Ersatz-Tank aus Pyrex-Glas.

Der Lieferumfang entspricht also genau dem, was man bei einem Verdampfer in dieser Preisklasse erwarten kann – Es ist alles dabei, was man braucht.

Aufgrund der Größe und dem Gewicht sollte man ggf. noch einen Vapering anbringen.

Erster Eindruck & Verarbeitung:

Moradin Profil | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDer Moradin 25 ist schwer – Richtig schwer, selbst im Vergleich zum Flashie Glastank-Mod. Klar, mit einem 25er Durchmesser und einem großen, 5,3ml Liquidtank kommt da einiges zusammen. Aber den Tank braucht er auch.

Die Gewinde sind super sauber geschnitten und laufen leicht – Aber nicht „wabbelig“. Also genau die richtige Einstellung. 

Auch die Topcap läuft gut und ist aufgrund der Riffelung auch im Dunklen easy zu bedienen.

Das Gerät im Detail:

Moradin Deck | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiIn der Basis findet man ein klassisches Velocity-Deck. Dieses bietet viel Platz für zwei Wicklungen und ist auf der Unterseite isoliert. Man kann den Draht also auch relativ nah unten an der Luftführung verbauen.

Die Schräubchen werden – wie bei den meisten Decks dieser Bauart – mit einem kleinen Schlüssel verschraubt, der im Lieferumfang ebenfalls dabei ist.

Das klappt auch wunderbar, wenn man nur eine von beiden Wicklungen austauschen möchte, da die Abstände zwischen den Schrauben groß genug sind.  Die Watte wird anschließend in die kleinen Einbuchtungen am Rand gelegt – Die Liquidzufuhr findet dann von unten statt.

Moradin Control Offen | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiLiquid-Control und Air-Flow befinden sich unten in einer Einheit. Der Airflow-Ring lässt sich spielend bewegen – Ist aber fest genug, um nicht in der Tasche oder beim Dampfen aus Versehen verstellt zu werden.

Wie bei allen Top-Fill Verdampfern ist es auch hier wichtig, dass Airflow- und Liquid-Control während des Befüllvorgangs geschlossen werden.

Wenn man das nicht tut, wird der ansteigende Druck im Tank das Liquid durch die Verdampferkammer und die Luftführung herauspressen und es gibt eine riesen Sauerei. Also auch hier gilt: Immer Airflow- und Liquidcontrol schließen, wenn man die TopCap abschraubt und erst dann wieder öffnen, wenn die TopCap wieder fest auf dem Verdampfer sitzt.

Moradin Control Zu | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiWas das angeht, setzt der Moradin auf eine einfacher aber geniale Technik. Bei anderen Verdampfern ist es üblich, Airflow- und Liquidcontrol separat zuzudrehen. Durch die Drehung an den Liquid-Führungen kann es dann dazu kommen, dass die Watte bewegt wird und die ganze Wicklung verrutscht – Doch das macht der Moradin deutlich besser.

Hier wird nichts gedreht – Man sieht den ganzen Steuer-Ring einfach nach oben und schon sind sowohl Airflow Control als auch die Liquid Control geschlossen. Nach dem Befüllen wird der Ring einfach wieder runter gezogen und schon ist der Verdampfer wieder einsatzbereit.

Ich empfehle, zuvor einen einzelnen Zug am Verdampfer zu nehmen – Dann bleibt er in jedem Fall trocken. 

Moradin Verdampferkammer | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiEine weitere Besonderheit zeigt der Moradin bei der Verdampferkammer.

Auch hier findet man eine Isolations-Schicht vor, die dafür sorgt, dass durch eine verrutschte oder zu große Wicklung kein Kurzschluss durch Berührung der Aussenwand entstehen kann.

Die großzügige Kammer bietet aber auch für größere Wicklungen Platz – Ein dicker Clapton-Draht ist also überhaupt kein Problem für dieses Gerät.

Die Luftführung im Kamin ist dabei ausreichend groß um auch Dampfern Spaß zu bieten, die gerne direkt durch den Verdampfer atmen.

Moradin TopAnsicht | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiWie bereits erwähnt, wird der Moradin von oben befüllt. Die TopCap lässt sich einfach abschrauben und frisst sich auch dann nicht am Gerät fest, wenn man es beim Zuschrauben mal ein wenig besser gemeint hat.

Der Tank fasst 5,3ml Liquid – Das klingt im ersten Moment nach viel. Aber die Größe ist auch durchaus angemessen, denn je nachdem wie sportlich die eingebauten Wicklungen sind, säuft der Verdampfer wie ein alter, russischer LKW.

Dual-Coil eben 🙂

Moradin TopCap | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiEinmal aufgeschraubt hält die TopCap dicht und sitzt stramm. Nicht wundern – Die Dichtungsringe befinden sich oben am Tank und am Kamin.

An der Cap selber befinden sich keinerlei Dichtungen.

Das mitgelieferte DripTip sitzt perfekt in der TopCap. Allerdings gibt es auch hier noch eine Besonderheit.

Denn NUR das mitgelieferte DripTip passt hier hinein. Aber keine Panik!

Moradin DripTipAdapter | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiFür alle, die gerne ein eigenes, 510er DripTip einsetzen möchten, liegt ein spezieller Adapter bei. Dieser wird einfach oben auf die TopCap geschraubt und ermöglicht es dann, jedes beliebige Standard-Driptip einzusetzen.

Ich habe ein paar meiner Lieblings-Tips verwendet und alle saßen wie eine eins 🙂

Also auch hier wurde mit gedacht. Sehr lobenswert.

Geschmack und Dampf:

Nun wollen wir mal zum wichtigsten Teil kommen: Schmeckt das? Und wie dampft das?

Kurz gesagt: Es schmeckt einfach phantastisch! Der Geschmack kommt einfach kristallklar rüber und stellt sogar noch den Merlin Verdampfer in den Schatten. Die Dampfentwicklung ist aufgrund des DualCoil-Setups natürlich ebenfalls gewaltig – Doch ohne dabei zu kratzig oder zu heiß zu werden. (Da kommt es allerdings auch noch auf eure individuellen Wicklungen an!)

Moradin auf Tarot Nano | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiFazit?

Getestet habe ich das gute Stück bisher auf meinem iPower Akkuträger sowie auf dem Tarot Nano von Vaporesso. Auf beiden Boxen macht er eine gute Figur und steht trotz des 25er Durchmessers nicht wirklich über. (Auf dem iPower überhaupt nicht und auf dem Tarot nur minimal).

Ich habe mir aber sagen lassen, dass er auf dem iStick Pico ein gutes Stück übersteht, was letztlich leicht störend in der Haptik ist. Daher würde ich auf jeden Fall einen etwas größeren Akkuträger dazu empfehlen.

Jeder, der gerne SubOhm dampft ist mit dem Moradin gut beraten. Man kann theoretisch natürlich auch Wicklungen mit größeren Widerständen verbauen aber der Moradin ist ganz klar auf eine DualCoil Konfiguration ausgelegt. Hier gilt: Wenn man zwei Coils einbaut, halbiert sich ungefähr der Widerstand. Also zwei Coils mit jeweils 1,0Ohm ergeben dann letztlich etwa 0,5Ohm. (Das kann man so als Faustregel im Kopf behalten.) Kleine Abweichungen sind da natürlich völlig normal.

SingleCoil ist mit dem Moradin jedoch quasi nicht umsetzbar. 

Der Verdampfer richtet sich also in erster Linie an CloudChaser, die gerne große Wolken machen. Und das zeigt sich auch im Liquid-Verbrauch. Man kann schon fast dabei zuschauen, wie der Tank sich leert.

Dafür erhält man allerdings ein Gerät mit glasklarem, reinen Geschmack. 

Wer gerne einen Selbstwickler mit einem moderaten Verbrauch sowie exzellentem Geschmack sucht, sollte eventuell lieber zum Merlin greifen. Wem der Verbrauch egal ist und wer auf eine Nebelmaschine mit absoluter und brachialer Performance setzt sollte sich den Moradin aber auf jeden Fall anschauen.

Das Gerät gibt es aktuell für kleines Geld bei GearBest. Mit priority Express hält man es in der Regel in unter zwei Wochen in der Hand.

Vape on!


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