Vaporesso Revenger Kit – Test und Erfahrungsbericht

Revenger Kit | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiIch freue mich, euch heute mal wieder etwas richtig Tolles hier zeigen zu dürfen: Das Vaporesso Revenger Kit!

Auf das Gerät war ich schon eine ganze Weile sehr gespannt – Um so genialer, dass es nach der 6-monatigen Sperrfrist nun endlich in Europa erhältlich ist.

Ich habe mich natürlich sofort auf das Paket gestürzt und das Kit auf Herz und Nieren getestet – Wie es performed erfahrt ihr nun hier in meinem Test.

Revenger Karton | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDer YouTuber und Kolumnist PhilGood sagte vor kurzem noch auf seinem Kanal, dass es sich für ihn kaum lohnt, noch regelmäßig neue Geräte anzuschauen, da wohl nichts wirklich Innovatives auf den Markt kommt.

Dem kann ich nur widersprechen – denn mit dem Revenger Kit ist Vaporesso wirklich wieder eine geniale Kombi gelungen, die ihresgleichen sucht. Ihr seht: Ich nehme schon vorweg, dass ich von dem Ding wirklich begeistert bin, auch wenn es schon ein paar Kritikpunkte gibt, doch dazu später mehr.

Ich habe mir das Kit übrigens selbst geholt, daher kein Sponsoring an dieser Stelle 🙂

Jetzt aber mal los.

Revenger Inhalt | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiVerpackung und Inhalt:

Wie bei Vaporesso üblich (siehe Test des Tarot Nano Kits) kommt der Revenger in einem hochwertigen Karton und ist hervorragend und transportgeschützt verpackt. 

Man erhält die BoxMod (ohne Batterien!), den NRG Tank (entweder den NRG Mini in der 2ml oder den NRG Tank in der 5ml Variante, je nachdem wie man bestellt hat) mit zwei Coils, davon einer vormontiert, ein Ersatzglas für den Tank, einen Satz Ersatz-Oringe (Dichtungsringe), ein USB-Kabel sowie Anleitungen und Sicherheitshinweise in allerlei Sprachen und natürlich eine Garantiekarte mit Code um die Echtheit des Gerätes auf der Webseite von Vaporesso (ganz unten rechts) zu verifizieren.

Natürlich ist es sehr schade, dass das Revenger-Kit erst jetzt auf dem europäischen Markt verfügbar ist, aufgrund der 6-monatigen Sperrfrist durch die europ. Tabakproduktrichtlinie ist das aber leider nicht zu vermeiden – Zumindest wenn man das Gerät aus offiziellen Quellen beziehen möchte.

Revenger BoxMod | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDie Box:

Eines vorab: Wenn man lediglich günstigere Boxen wie den iStick Pico kennt, die hauptsächlich aus Kunststoff gefertigt sind, so wird einem das etwas größere Gewicht von 138g ohne Akkus gleich auffallen. Durch das Grundgehäuse aus Metall sowie die Verkleidung an den Seiten ist das aber durchaus gerechtfertigt. 

Die Box ist sehr sauber verarbeitet und die Materialien lassen vermuten, dass man auch nach längerer Betriebszeit keine oder nur geringe Abnutzungsspuren zu erwarten hat. Bei vergleichbaren Geräten aus Plastik und mit Hardshell-Verkleidungen hat man es da immer nach spätestens einem Jahr mit aufgesplitterten Lackierungen zu tun.

Revenger Boxmod Front | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiFront- und Rückseite der Box werden durch ein sog. IML Case geschützt, einer speziellen Kunststoffoberfläche, die durch neueste Industriestandards gefertigt wird. Das In-Mould-Labeling-Verfahren (IML) ermöglicht hochwertige, robuste Oberflächen bei gleichzeitig erhöhter Umweltverträglichkeit und durch Aluminium-Labels eine erhöhte Stabilität.

Das verbaute OLED-Display zeigt je nach gewähltem Betriebsmodus alle relevanten Informationen übersichtlich und deutlich an. Über Menütasten auf der Vorderseite können alle Einstellungen gewohnt einfach angesteuert werden. 

Revenger Boxmod Seite | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDie Box operiert bei Widerständen zwischen 0.05Ω und 5Ω bei einem Output von 0 bis 9 Volt bzw. 5 bis 200Watt. Der Feuertaster ist zwar aus Kunststoff, ist aber sehr griffig, hochwertig verarbeitet und da wackelt und klackert auch nichts.

Es werden alle gängigen Modi unterstützt: VW(H/N/S), CCW, CCT, VT(NI,TI,SS), TCR(M1,M2), RTC, BYPASS. Moment mal… Was bedeutet denn hier VW(H/N/S)?

Das ist mal wieder eine Besonderheit, die ich bisher bei keinem anderen Akkuträger hatte: Smart-VW!

Revenger Boxmod Back | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiIm Smart VW Modus hat man die Wahl zwischen „Normal“, „High“ und „Smooth“. Die jeweilige Einstellung lässt sich per Preset in den Einstellungen auch noch abpassen. Aufwändigere Wicklungen können hier zum Beispiel „vorgeheizt“ werden.

Nehmen wir einen Moment an, Ihr würdet euren Verdampfer mit 40 Watt befeuern. Im Smart-High Modus würde die Box den Verdampfer dann in der ersten Sekunde des Feuerns mit z.B. 45Watt befeuern, danach dann auf 40 herunter gehen. Genau so kann man aber auch den „Smooth“ Modus einrichten, der erst weniger stark feuert, dann stärker wird und dann wieder drosselt.

Revenger Boxmod Time | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / Gemeinfrei

Wirklich ein interessantes Feature welches für mich sicherlich morgens in der Frühe von Relevanz sein wird, da ich morgens immer abhusten muss, wenn ich mir nach dem Frühstück gleich eine Dampfe mit 45Watt oder so gebe.

Auch cool ist die Anzeige der aktuellen Uhrzeit auf dem Display. Das gibt es so schon bei anderen Boxen aber es ist in jedem Fall cool, dass die Box das ebenfalls unterstützt. 

Die Anzeige dieser Uhrzeit kann man auch individualisieren. (Also nach wie viel Zeit soll die Uhr erscheinen, wie lange soll sie erscheinen, lieber digital oder analog usw – Alles in den Einstellungen der Box verfügbar)

Revenger Boxmod Batteriefach | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiIhre Power bezieht die Box aus zwei 18650er Akkus. Diese sind nicht im Lieferumfang erhalten und es gibt auch keine wirklichen Empfehlungen seitens des Herstellers.

Möchte man jedoch SubOhm-Dampfen so sollte man ausreichend starke Akkus verwenden. Diese müssen ungeschützt sein und über einen flachen Pluspol verfügen. Ich verwende dafür die Sony Konion VTC6 ICR 18650 US18650VTC6 mit 3120mAh und 30A Entladestrom.

Damit hat man ordentlich Power unter der Haube und lange Spaß bis man wieder aufladen muss.

Das Akkufach wird durch drei starke Magnete mit dem Gehäuse gekoppelt. Das Ganze hält außerordentlich fest und löst sich auch in einer Tasche nicht so einfach vom Gehäuse. Auch hier wurde wieder Wert auf gute Verarbeitung gelegt.

Wie immer ist auch hier wichtig, dass man immer zwei gleiche Akkus verwendet – Gleiches Modell, gleiche Charge und gleichzeitig aufgeladen. Auch sollte man sich – sofern man mit dem Thema nicht vertraut ist – Unbedingt die Sicherheitshinweise zum SubOhm Dampfen durchlesen:

http://www.e-zigarette-test.de/sub-ohm-dampfen.html

https://www.powercigs.net/wiki/alles-rund-um-sub-ohm

Revenger Boxmod Anschluss | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDer 510er-Anschluss ist bei dieser Box mittig angebracht, was ich persönlich sehr schön finde. Das ist letzten Endes auch nicht nur Geschmackssache, sondern erfüllt auch einen funktionalen Zweck.

Egal, ob man nun einen kleinen und eher leichteren oder einen größeren, schweren Verdampfer aufschraubt, es sieht immer gut aus und das Gerät hat einen festen Stand auf ebenen Flächen.

Zudem liegt die Box gut in der Hand und ist trotz des doppelten Akkufachs angenehm schmal.

Der Pol des Anschlusses scheint mir minimal gefedert zu sein – Hundertprozentig beschwören könnte ich es allerdings nicht.


NRG Tank | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDer Verdampfer:

In meinem Fall wurde das RevengerKit mit einem 2ml NRG-Mini Tank ausgeliefert. Es gibt aber auch für ein paar Euros mehr den „normalen“ NRG Tank mit 5ml – Abgesehen von der Tankgröße sind die beiden Modelle aber ansonsten identisch.

Es ist ein praktischer, kleiner Verdampfer mit Pyrex-Tank, unten angebrachter, stufenloser Airflow und einem TopFilling-System.

Bei letzterem gibt es jedoch eine Neuerung.

NRG Tank Flipside | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiVaporesso verwendet bei diesen Verdampfern das neue „Slide-n-Fill design“. Hier wird die Topcap nicht mehr vollständig vom Verdampfer abgeschraubt, sondern per Daumendruck zur Seite geschoben.

Das ist an und für sich recht praktisch, insbesondere wenn man unterwegs nachfüllen möchte und keinen Platz hat um die Topcap abzulegen. So ist es noch unwahrscheinlicher, dass man sich mit Liquid vollsaut.

In der Praxis klappt aber aber nicht ganz so gut, da die Kappe wirklich sehr sehr fest sitzt und man da schon einiges an Kraftaufwand braucht. Nach mehrfachen Befüllen wird das Ganze zwar etwas leichter, man muss sich aber erst an diese Technik gewöhnen und es könnte für meinen Geschmack wirklich etwas einfacher gehen.

NRG Tank - Tank und Coil | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiMan findet im Kit insgesamt zwei der neuen „GT Coils“ von Vaporesso. Vormontiert ist ein GT4 Coil mit zwei vertikalen Heizwendeln bei einem Widerstand von 0,15Ohm.

Die Coils werden wie allgemein üblich unten in die Base geschraubt und werden dann durch seitlich angebrachte Öffnungen mit Liquid versorgt.

Das Prinzip ist also an der Stelle nicht neu, bis auf die Tatsache, dass hier wirklich dicke Wicklungen mit einer großen Oberfläche verbaut werden.

Das sorgt für unglaublich dichten Dampf bei gleichzeitiger, klarer Geschmacksentwicklung.

NRG Tank GT Coil | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiAuch im Lieferumfang: Ein sog. „GT8“ Coil. Hier gibt es gleich vier  Heizwendeln mit einem Widerstand von insgesamt 0,15Ohm. 

Coils können auch dann gewechselt werden, wenn sich noch Liquid im Tank befindet.

Warum die DualCoils GT4 und die QuadCoils GT8 heißen erschließt sich mir an dieser Stelle nicht.

Passend für die NRG Verdampfer gibt es auch noch die CCELLs Keramikverdampfer.

Für die GT4 werden 30-70Watt als Rahmenbedingungen für den Betrieb angegeben – Man empfiehlt hier aber 45 bis 60 Watt. Bei den GT8 sind es dagegen 50-110W bzw 60-80W.

NRG Tank Coils Side | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiWenn man sich die Reviews einiger amerikanischer Vaper zu dem Gerät anschaut, (in den USA ist das RevengerKit ja schon etwas länger erhältlich als bei uns) so hört man durch die Bank weg immer, dass die Coils trotz hoher Belastung lange halten und bis kurz vor ihrem „Ende“ ein perfektes Geschmackserlebnis bieten – Und zwar auch dann, wenn man häufiger die Liquidsorte wechselt.

Das habe ich von Vaporesso aber auch nicht anders erwartet, da ich das bereits so vom Veco Tank kenne.

DripTip | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiAuch mit am Start: Ein sogenanntes „Mesh Driptip“. Das Gitter im Driptip soll verhindern, dass heiße Liquidtropfen, die durch Verpuffung am Verdampfer bei hohen Leistungen entstehen können in den Mund/Rachenraum spritzen können.

In der Praxis bewährt sich das sehr gut – Selbst bei 65Watt hatte ich noch keine Probleme mit „Liquid Spill“.

Das funktioniert genau so gut, wie mit aktuelleren Spiral-Driptips. Allerdings wird hier der Luftzug nicht verfälscht. Einfach, ja. Aber sehr effektiv.

NRG Tank Anschluss | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiWie üblich kommt auch der NRG Tank mit einem gefederten 510er-Anschluss.

Die Base des Verdampfers ist darüber hinaus zusätzlich mit einem Hitzeschutz-Ring ausgestattet, der die teilweise extrem hohen Temperaturen im Inneren des Verdampferkerns vom Akkuträger fernhalten soll.

Ich habe bisher auch keine unangenehme Erhitzung des Verdampfers feststellen können. Das gab es allerdings auch bereits beim Veco-Tank.

Aber schön zu sehen, dass man sich das selbst als Standard gesetzt hat. Die Airflow unten am Verdampfer lässt sich stufenlos einstellen. Der Controlring läuft leicht – allerdings auch nicht zu leicht. Aus Versehen verstellt sich hier nichts.


Allgemeines und Praxis:

NRG Tank Airflow | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiVerdampfer:

Das Revenger Kit hat – wie so ziemlich jedes, mir bekanntes Set – natürlich auch ein paar Schwächen. Bei der Befüllung des Verdampfers ist darauf zu achten, dass man diesen möglichst gerade hält und nicht bis zur Oberkante befüllt. Effektiv ist hier nach ca. 1,8ml Liquid spätestens Schluss.

Befüllt man ihn auch nur etwas zu weit, läuft Liquid aus, sobald man die Topcap schließt. Beachtet man das, gibt es aber keine Probleme.

Auch wichtig ist es – wie bei allen TopFillern – die Airflow zu schließen bevor man Liquid einfüllt. Sobald die TopCap nach dem Befüllen wieder geschlossen ist, bitte erst ein~zwei mal am Verdampfer ziehen bevor man die Airflow wieder öffnet. Ansonsten fehlt Unterdruck im Tank und es kann Liquid durch die Airflow austreten.

Wichtig hier: Nach dem Befüllen bitte direkt ziehen! Nicht erst stehen lassen. (Außer beim allerersten Befüllen nach dem Coil-Wechsel versteht sich! Hier erst 5 Minuten stehen lassen, damit sich die Watte vollsaugen kann!)

NRG Tank BASE | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiAußerdem: Der hervorragende Geschmack sowie die dichte, vollmundige Dampfentwicklung haben hier ihren Preis.

Der Verdampfer schlürft das Liquid weg, wie ein amerikanischer V8-Motor. Wer auf Cloudchasing („Wolkenmachen“) steht und den hohen Liquidverbrauch kennt, ist mit diesem Verdampfer bestens beraten. 

Dampft man ihn am „unteren“ Ende, sprich bei 45 Watt, so erhält man aber immer noch ausreichend Dampf und super Geschmack – Nur verbraucht er dann höchstens ein Drittel des Liquids wie zB. schon bei 60Watt.

Wer hier höhere Watteinstellungen bevorzugt, sollte auf jeden Fall die Variante mit dem 5ml Tank in Betracht ziehen.

Revenger Kit Kabel | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiBox und Performance:

Auch angenehm: Vaporesso liefert wieder einmal ein sehr hochwertiges Kabel! Damit kann man nicht nur die Akkus direkt in / an der Box aufladen, sondern auch ein Firmware-Update einspielen.

Das Firmware-Update solltet ihr unbedingt als erstes machen. Die entsprechenden Files gibt es hier:

https://cdn2.hubspot.net/hubfs/2191257/downloads/Revenger_kit_V1.07_20170908.zip

bzw. hier:

https://www.vaporesso.com/download-manuals-for-vapes

Im ZIP-File liegt eine entsprechende Software von Vaporesso in zwei Varianten. Beachtet unbedingt die beiliegende Anleitung, da es zwei Arten der Box gibt. Entsprechend müsst ihr per angezeigter Tastenkombination eure Version ermitteln und dann die Korrekte Programm-Datei ausführen.

Die Software kann nicht nur das Firmware-Update aufspielen, sondern ermöglicht auch eine komfortable Anpassung der einzelnen Einstellungen für VW-Modus, Profile oder auch Temperaturkontrolle und Co. Wer mag, kann die Box also gemütlich am PC konfigurieren. 

Auch sehr angenehm überrascht bin ich von der Schnelllade-Funktion des Akkuträgers. Wenn man die Akkus nämlich direkt an der Box auflädt, so kann dies – das entsprechende Netzteil vorausgesetzt – mit einem Ladestrom von 2,5A passieren. Das sorgt für doppelte Ladegeschwindigkeit gegenüber einfachen Akkuladegeräten oder herkömmlichen Boxen.

NRG Tank im Einsatz | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiAuf einen weiteren Kritikpunkt muss ich aber an der Stelle auch noch eingehen:

Die mitgelieferten Betriebsanleitungen sind – insbesondere, was die Einstellungsmöglichkeiten und die Menüführung angeht mehr als dürftig.

Daher werde ich euch die wichtigsten Einstellungen kurz zeigen – Und, was noch viel wichtiger ist, wie man da hin kommt.

Das hat mich nämlich wirklich kurz vor ein Problem gestellt.

Tutotial: Vaporesso Revenger Kit – Einstellungen, Datum, Uhrzeit usw.

Revenger VT | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiSobald man eine der Menütasten oder den Feuertaster kurz drückt, erscheint – sofern das Gerät nicht gesperrt ist – das Display mit den Informationen zum aktuellen Modus.

Möchte man nun auf den nächsten Modus oder die Einstellungen wechseln, so ist die mittlere Menütaste auf der vorderen Seite des Gerätes für etwa eine Sekunde zu drücken. 

Wichtig hier ist, dass einige Modi, wie VT oder VW über verschiedene Profile oder verschiedene Einstellungsmöglichkeiten verfügen. Durch das einsekündige Drücken der Menütaste switched man jede Option durch.

Es kann also sein, dass man mehrfach drücken muss, um auf die nächste Seite des Menüs zu kommen.

In der Praxis ist das aber nicht weiter störend, da man sich in der Regel eher selten durch die Menüs bewegt.

In einem der Menüs angekommen lassen sich die Einstellungen wie Wattzahl oder Temperatur durch Drücken des linken (-) oder rechten (+) Buttons verändern, ohne dass man weiter die Menütaste drücken muss. 

Revenger SYSTEM SET | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiEine schnelle Einstellung zwischendurch ist also problemlos möglich.

Irgendwann ist man dann beim „SYSTEM SET“ Bildschirm angekommen und fragt sich, wie man hier nun an die erweiterten Einstellungen der Box kommt. Weder drücken der Feuertaste, noch der anderen Menütasten scheint hier zu helfen.

Das ist an der Stelle wirklich blöd in der Anleitung beschrieben. (Nämlich gar nicht!)

Dabei findet man hier die essentiellen Einstellungsmöglichkeiten. Insbesondere, da man Helligkeit oder Uhrzeit und Datum nicht über die Software von Vaporesso einstellen kann.

Der Trick nun:

Hier muss man nun die mittlere Menütaste drei mal schnell hintereinander drücken.

Damit erscheint dann das Menü.

Revenger Menu | Quelle: Eigenes Foto | Lizenz: CC0 / GemeinfreiEinmal dort angekommen, kann man mit den Plus und Minus Tasten durch die einzelnen Menüpunkte scrollen, Optionen auswählen und diese dann durch kurzes Gedrücktlassen der mittleren Menütaste öffnen oder bestätigen.

Hält man ausserhalb des Menüs die Tasten „Home“ und „Plus“ kurz gedrückt, so wird das Menü gesperrt. (Damit nicht aus Versehen etwas verstellt werden kann)

Um das System wieder zu entsperren müssen Home und Plus gleichzeitig (!) gedrückt werden. Auch hier kurz gedrückt lassen, etwa eine Sekunde reicht.

Auch hier gab es mit der Anleitung ein paar Probleme. Denn dort heisst es nur 2 Sekunden die Kombi drücken und es funktioniert. Sperren geht auch, wenn man Home und Plus leicht zeitversetzt drückt. Entsperren aber nur, wenn man die Tasten gleichzeitig drückt.

So, nun haben wir hier eine ganze, ganze Menge Text und ich möchte so langsam zum Fazit kommen.

Fazit:

Ich bin trotz seiner kleinen Schwächen wie der benötigten Kraft beim öffnen der TopCap im neuen „Slide-n-Fill design“, des hohen Liquidverbrauchs und der mangelhaften Betriebsanleitung vom ersten Moment an ein Fan des Revenger Kits.

Die Box ist super verarbeitet, liegt klasse in der Hand, sieht stylish aus und bietet alle aktuellen Technologien. Dampf und Geschmack des NRG Tanks und seinen neuen GT-Coils sind phänomenal und brauchen sich hinter wirklich keinem, mir bekannten Selbstwickler zu verstecken.

Aber auch, wer seinen Selbstwickler oder einen anderen Verdampfer bevorzugt, ist mit der Boxmod gut beraten. Für einen geringfügig niedrigeren Preis gibt es die auch einzeln – Ich würde aber dennoch zur Variante mit dem 2ml Tank raten, den bekommt man für ein paar Euros Extra quasi fast on top. SubOhm Fans und Umsteiger, die den NRG Tank auch zum täglichen Dampfen nutzen möchten, sollten wiederum zur 5ml Variante greifen.

Insgesamt ist das eine hervorragende Kombi zu einem vernünftigen Preis in einer für diese Preisklasse ansonsten sehr selten erhältlichen Qualität. Denn Verarbeitung, Haptik und Optik lassen hier keine Wünsche offen.

Vielen Dank für eure Zeit und das Lesen meines Artikels, ich hoffe er hat euch gefallen und hilft euch weiter. Sofern mir noch etwas auffällt, werde ich den Artikel wie immer mit einem Update erweitern.

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