Warnung vor Aluminium in Deos

Aluminium Spass Experten raten dringend dazu, auf die Verwendung von Deos zu verzichten, zu deren Bestandteilen Aluminium / Aluminiumsalze gehören.

Dieses Zeug soll die Schweißbildung unterdrücken bzw. verlangsamen und sei nach Angaben der Hersteller in den verwendeten mengen unbedenklich – Doch das stimmt leider nicht ganz.

Der Körper baut Aluminium nur sehr langsam ab und neben dem Kontakt mit Deos nehmen wir auch durch die Nahrung täglich Aluminium in uns auf. Sei es durch in Alufolie verpackte Lebensmittel oder durch Nahrung, die im Verlauf der Lieferkette mit Aluminium in Kontakt gekommen sind.

Denn leider befindet sich Aluminium auch in einer Vielzahl anderer Produkte, so dass man sehr schnell über dem empfohlenen Grenzwert der Aufnahme des Leichtmetalls in den Körper liegt. Zum Beispiel gibt es auch Zahnpasta mit Aluminiumflourid, im Trinkwasser befinden sich Spuren davon und auch in Überzügen von Zuckerwaren (Zuckerglasur etc) und einigen anderen Lebensmitteln darf Aluminium verwendet werden.

Welche Arten von Aluminium gibt es und wie erkenne ich diese?

Seit dem ersten Februar sind in der EU folgende Inhalte verboten:
Calciumaluminiumsilikat (E556), Bentonit (E558) und Aluminiumsilikat (Kaolin, E559)

Sehr eingeschränkt dürfen weiterhin verwendet werden:
Natriumaluminiumsilikat (E554) und Kaliumaluminiumsilikat (E555)

Wo werden diese Stoffe verwendet?
Dazu möchte ich Spiegel Online zitieren: (Quellenangabe unten)
„E554, E555, E556, E559 werden in Trockenlebensmitteln, Salz, Würzmitteln und geriebenem Käse verwendet, E558 ist ein technischer Hilfsstoff bei der Herstellung von Fruchtsäften und Wein. „

Bei Getränkedosen und Tetrapacks wiederum besteht keine Gefahr, da es hier eine spezielle Beschichtung gibt, die das Produkt und die Aluminiumwand des Behälters voneinander trennt. Man sollte jedoch beschädigte Dosen (mit Beulen drin) sicherheitshalber beim Händler lassen. Sehr gefährlich wiederum können sogenannte Bergkristall-Deos oder Alaunstifte (z.B. zum Stillen von Blutungen nach der Rasur) sein, da diese sehr viel Aluminium enthalten welches darüber hinaus sogar noch besser in die Blutbahn gelangen kann.

Aber warum das ganze Aufsehen?

Aluminium steht in dringendem Verdacht, Krebs auszulösen oder dessen Bildung zu begünstigen. In erster Linie steht die Brustkrebsgefahr bei Frauen im Vordergrund, doch auch für Männer kann Aluminium zu einer ernsten Gesundheitsgefahr werden. Auch wird Aluminium verdächtigt, die Krankheit Alzheimer zu begünstigen. In hohen Dosen ist Aluminium sogar ein Nervengift.

Die Industrie ist sich des Problems durchaus bewusst, hat aber lange Jahre nichts an der Produktionsweise getan. Jetzt endlich tauchen aber erste Produkte auf, bei denen bewusst auf die Verwendung von Aluminium verzichtet wird. Aktuell wird das (ähnlich wie damals in den 80ern während der FCKW Aufklärung) bei den meisten Produkten gleich mit einem Störer auf der Verpackung beworben. Trotzdem lohnt sich ein genauerer Blick.

Tut Euch also selber den Gefallen und vermeidet den Kontakt mit Aluminium so weit wie möglich.

Quellen:
Aluminium in Deos, Die Akte Aluminium, Studie des Bundesinstitutes für Risikobewertung, Fluorid in Zahnpasta

 

 

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