Was Google Dir von den Augen ablesen kann

Auge | Quelle: Pixabay.com | Lizenz: CC0 / GemeinfreiMan sagt, dass die Augen das Fenster zur Seele sind.

Dass man mit einem einfachen Blick auf die Augen aber auch allerhand andere Informationen über eine Person erhalten kann, ist den Wissenschaftlern erst seit Kurzem klar.

Google’s medizinische Forschungsabteilung „Verily“ will nun mit Hilfe von künstlicher Intelligenz eine ganze Bandbreite an Informationen aus einem einzigen Augenscan herauslesen – Bis hin zum Herzinfarkt-Risiko der entsprechenden Person.

Es ist wirklich faszinierend zu sehen, was die Google KI aus einem einzigen Augenscan ableiten kann: Alter einer Person, Nichtraucher oder Raucher, Blutdruck und vieles mehr lässt sich aus dem Zustand der Gefäße in den Augen ableiten. Daraus können dann auch Risikofaktoren wie eben die Risiken für Herzerkrankungen hergeleitet werden.

Um die Daten zu verifizieren, wurden tausende Patienten-Daten verglichen in denen vorab herkömmliche Bluttests durchgeführt wurden – Und die Google KI hat dabei einen sehr hohen Genauigkeitswert erreicht. Mit einem ähnlichen Algorithmus hat bereits Apple mit seiner Applewatch Patientendaten analysiert.

Auch wenn diese Technologie noch viele weitere Tests über sich ergehen lassen muss, so ist es dennoch vorstellbar, dass solche Frühwarnmechanismen und Untersuchungssysteme bald den Einzug in unsere alltäglichen Gadgets halten werden.

Ich fände es schon praktisch, wenn mir meine Smartwatch morgens vor dem Spiegel mitteilt, dass ich mich heute dicker anziehen sollte, da erste Anzeichen für eine Infektionsanfälligkeit festgestellt wurden. Oder dass ich extra vorsichtig fahren soll, da eine verminderte Konzentration festgestellt wurde.

Einen steten Überblick über die gesundheitliche Verfassung zu haben, dürfte es gerade in dieser hektischen Zeit vereinfachen, auf die wesentlichen Dinge zu achten. Längst haben die Menschen verlernt, die Warnsignale des Körpers korrekt zu deuten und würden hiermit einen Helfer von unschätzbarem Wert erhalten. Natürlich wird’s sicher wieder datenschutzrechtliche Bedenken geben – Aber dennoch sollten wir uns neuer Technologie gegenüber offener verhalten.

Technische Entwicklung – Das ist der Weg, den unsere Zivilisation eingeschlagen hat. Und entsprechend sollte man sich nicht allem Neuen versperren. Insbesondere, wenn es einen solchen Nutzen für den Menschen hat.


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