We The People for The Global Goals

Spinning: FreeStockPhotos | Licence: Public DomainDie vereinten Nationen haben sich auf neue Menschheitsziele für ein besseres Leben auf dem gesamten Globus geeinigt.

Die neuen, globalen Ziele sind ein Meilenstein in der internationalen Zusammenarbeit. Es wird der Kampf gegen Hunger und Leid forciert, es soll künftig ein lebenslanges Recht auf gute Gesundheitsversorgung geben und es geht um nachhaltiges Wachstum.

Die neuen Maßnahmen sollen auch nicht mehr nur auf die ärmsten Länder der Welt abzielen sondern auf alle. Angesichts des unglaublichen Leids und der Zerstörung auf dem Planeten sind das große Worte. Doch was steckt dahinter?

Im neuen YouTube-Kanal der Global Goals Initiative der vereinten Nationen soll künftig mit Aufklärungskampagnen und weiterem Material über die Arbeit des Projektes informiert werden. Es beginnt schon mit einem sehr emotionalen Einstiegs-video:

'We The People' for The Global Goals

Solche Videos kennt man natürlich inzwischen von so gut wie jeder Wohltätigkeitsorganisation – Insbesondere dann, wenn es um Spendenaufrufe geht. Man muss die Menschen eben an zwei Stellen packen – Erst am Herzen und dann am Geld. Bisweilen hat das allerdings wenig gebracht – Es war eher ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Arbeiten der Wohltätigkeitsorganisationen möchte ich nicht in den Schatten stellen – Diese sind wichtig und haben bereits vielen Menschen auf der ganzen Welt das Leben gerettet. Doch seit den 50er Jahren wird gespendet, was das Zeug hält und es hat sich auf dem Planeten nur noch mehr verschlimmert, da immer neue Feuer ausbrechen sobald ein Brand gelöscht ist.

Es wird Zeit, dass die freie Welt an einem Strang zieht und die Ursachen dieser Misstände bekämpft. Die bisherigen, sogenannten „Millenniums-Ziele“ der vereinten Nationen haben nicht verhindern können, dass mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung am oder unter dem Existenzminimum lebt. Aber auch hier möchte ich nicht kleinreden, was bisher geschafft wurde. Immerhin ist der Lebensstandard der Menschen seit dem Jahr 2000 so stark angestiegen, wie noch niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Doch angesichts derzeitiger globaler Krisen ist das noch lange nicht genug.

Die UN versprechen mit ihrem neuen Plan ein wirkungsvolles und mit 0,7% des BIP sehr solide finanziertes System, welches bis zum Jahr 2030 signifikante Veränderungen auf dem Globus hervorbringen soll:

– Die Verbesserung von Umwelt- und Klimaschutz
– Überwindung von Armut und Hunger
– Gesundheit für alle Menschen
– Menschenwürdige Stadtentwicklung
– Verringerung von Ungleichheit
– Gute Arbeit
– Nachhaltigkeit in Sachen Konsum und Produktion

Doch wie soll diese dringend erforderliche Transformation zustande kommen? Hunger und Diskriminierung gibt es bereits, seit es die Menschen gibt. Wie sollen wir nun in nur 15 Jahren all die Altlasten beseitigen, die unser Volk in tausenden Generationen angehäuft hat? Es bedarf hier nicht der Hilfe von einzelnen – sondern von jedem Einzelnen.

Dabei ist das Grundprinzip denkbar einfach – Spezialisten der vereinten Nationen erarbeiten individuelle Entwicklungspläne für die Regionen, in denen Handeln erforderlich ist. Dann werden diese Pläne an die lokalen Autoritäten weitergereicht und es werden Mittel für die Umsetzung bereit gestellt. Wichtig dabei ist, dass man in jedem Moment des Prozesses zusammenarbeitet und wenn das jetzt wirklich klappen sollte, erleben die nächsten Jahre vielleicht die wichtigste Epoche der Menschheit.

Ich bin gespannt und empfehle wirklich jedem, den Kanal der Global Goals zu abonnieren. Wenn man als Bürger etwas sinnvolles beitragen kann, wird es dort veröffentlicht.

1 Gedanke zu “We The People for The Global Goals

  1. Als erstes die virtuellen Börsenwert und Wetten komplett abschaffen. Patente für Sachen, die der Allgemeinheit dienen ( z.B. Medikamente oder für Fusionsenergie ) freigeben, damit nicht damit Preise hochgehalten werden oder Einführungen verhindert werden kann.
    Zins und Zinseszines abschaffen. Vermögen deutlich begrenzen, was drüber geht an Organistionen verteilen, die den Armen helfen.
    Globale Währung.
    Gerechte Bezahlung für Rohstoffe der Regionen ( wie Nestle z.B. Wasser in Afrika ausbeutet und das freie Wasser verseucht) und globale Regeln im Umgang mit Bevölkerung, Umwelt und Resourcen mit drakonischen Strafen wenn es nicht eingehalten wird … auch ans Privatvermögen der Verantwortlichen!

    Schlussendlich wenn alle dann wirklich auch mit anpacken kann man auch über das Abschaffen sämtlicher Währungen nachdenken.

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