Wie wir das Weltraum-Wetter beeinflussen

FunkImAll | Bildquelle: NASA | Lizenz: CC0 / GemeinfreiDie Menschheit ist dafür bekannt, überall auf der Erde ihre Spuren zu hinterlassen und diese maßgeblich zu gestalten. Das geht so weit, dass Wissenschaftler sogar schon das „Anthropozän“ einleiten wollen – Das Zeitalter, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist.

Doch auch abseits der Erde ist unser Einfluss bereits so groß, dass wir bereits selbst die durch kosmische Ereignisse verursachten Wettereffekte beeinflussen.

Wir reden nicht von den riesigen Mengen Weltraumschrott in der Umlaufbahn oder von den Forschungs-Sonden um und auf den anderen Himmelskörpern im Sonnensystem. Vielmehr geht es dabei um sehr leistungsstarke Funksignale, die vom Militär verwendet werden: Militärische U-Boote können selbst in großen Tiefen mit Funksignalen zwischen 3 und 30 Kilohertz mit ihrer jeweiligen Befehlsstelle und auch untereinander kommunizieren.

Dabei entstehen so mächtige Funkwellen, dass der Strahlungsgürtel unseres Magnetfeldes dadurch verstärkt und weiter nach außen gedrückt wird. Wie die NASA nun durch Messungen herausgefunden hat, ist diese Blase größtenteils frei von energiereichen Teilchen – Was im Umkehrschluss bedeutet, dass militärische Hochleistungssender dazu beitragen, unseren Planeten vor kosmischer Strahlung zu schützen. In wie weit sich das wiederum negativ auf unsere Forschungsanstrengungen auswirkt, ist allerdings bisher noch unklar.

Durch die allgemeine Aufrüstungsstimmung der großen Nationen ist aber davon auszugehen, dass sich dieser Effekt in der nahen Zukunft noch verstärken wird. 

Derzeit bleibt uns aber nur zu hoffen, dass uns damit ausschließlich Positive Begleiterscheinungen in’s Haus stehen.

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