Wie Wissenschaftler die Erde vor Aliens verstecken wollen

Erde | Quelle: Pixabay.com | Lizenz: CC0 / GemeinfreiEin Nachtrag zum Sommerloch 2016.

Nicht erst seit den Blockbustern „Independence Day“ überlegt man in Wissenschaftler-Kreisen ob es schlau ist, Kontakt mit außerirdischen Zivilisationen aufzunehmen.

Der berühmte Star-Physiker Stephen Hawking ist beispielsweise der Überzeugung, dass außerirdische Zivilisationen die unglaublichen Anstrengungen einer intergalaktischen Reise nur dann auf sich nehmen würden, wenn es etwas zu holen gäbe: Ressourcen. Und eine indigene Bevölkerung mit unserem Wissensstand ist beim Abbau eben solcher eher hinderlich. Und da jeder Besucher, der zu so einer Reise imstande ist uns um Welten voraus sein dürfte, sollte es nicht schwer fallen, sich den Rest auszumalen.

Die U.S. Regierung hat bereits unzählige Plan-Dokumente in der Schublade um eine vernünftige Vorgehensweise zu allerhand Katastrophen gewährleisten zu können ohne erst hektisch nachdenken zu müssen, sollte eine davon eintreten. Aber was macht man, wenn plötzlich eine Invasionsflotte im Vorgarten parkt? Um das zu vermeiden, überlegt man sich nun, wie man die Erde so lange vor Aliens verstecken kann, bis wir weit genug sind.

Dabei hat man sich zunächst erst einmal überlegt, auf welche Weise wir selber neue Exoplaneten am besten finden können. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass besten Erfolge über die sogenannte „Transit-Methode“ erreicht werden können.

Dabei beobachtet man das Licht ferner Sterne und analysiert die Veränderungen in Sachen Helligkeit und Lichtspektrum. Wenn eine Sonne sich regelmäßig verdunkelt oder flackert, so ist das ein Zeichen dafür, dass ein Planet in ihrer Umlaufbahn das Licht zeitweise verdunkelt bzw. ablenkt. Diese Sonnen kann man dann näher in’s Visier nehmen. Man ist der Meinung, dass sich Aliens für eine großflächige Überwachung des Weltraums dieser oder einer ähnlichen Methode bedienen würden.

Aus diesem Grund überlegt man in der New Yorker Columbia University, wie man das fehlende Licht Licht ausgleichen könnte, wenn die Erde beim Transit das Sonnenlicht verschluckt. Man kam auf die Idee, dazu einmal im Jahr für knapp 10 Stunden gewaltige Laserstrahlen in’s All zu schießen, um genau dieses fehlende Licht zu emittieren.

Ich finde allerdings, dass wir uns diesen Aufwand auch sparen können. Denn:

1.) Wir würden dafür zwischen 30 und 250 Millionen Watt benötigen!

2.) Je nach Blickwinkel kann es mehrere Transitzonen geben!

3.) Wer durch das All reisen und fremde Sterne erreichen kann, wird sicherlich fortschrittlichere Sensoren haben – Vermutlich eher auf Gravitationsbasis.

Daher ein lieber Gruß von mir nach New York. Ich bin zwar kein Wissenschaftler – Aber selbst ich erkenne, dass diese Idee lieber zu den Akten gelegt werden sollte. Gleich neben die Entwürfe von Raumschiffen, die mit der Kraft von Atomexplosionen durch das All reisen sollen oder so erfrischenden Gehirn-Stuhl wie „Beobachtungsplattformen“ in der Nähe von Atomtest-Gebieten. (Oder die Tests an sich).

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